06.12.09 16:40 Uhr
Autor: Skywalker
Legalisierung von Drogen
"Aber Frau Ministerin, es geht doch nicht um die "Legalisierung" von Drogen, sondern um die "Entkriminalisierung von Konsumenten und Abhängigen. Das ist dann aber doch bitteschön eine völlig andere Diskussion..." Gruß Joachim Stiller MünsterAlle Beitäge in diesem Diskussionsfaden
| Beiträge | Autor | Datum |
|---|---|---|
| Legalisierung von Drogen | Skywalker | 06.12.09 16:40 Uhr |
| Ich will kiffn xD | bomboklaad | 28.04.10 12:41 Uhr |
| Entkriminalisierung ? | Mediculus | 28.04.10 14:10 Uhr |
| Drogenpolitik sollte tolerant Kontrollieren | Majoran | 04.07.10 00:29 Uhr |
| Oje, Herr Mediculus. | Quejn28 | 04.07.10 23:40 Uhr |
| Auf gar keinen Fall legalisieren! | Chris | 09.07.10 12:31 Uhr |
| Darf ich antworten? Mach ich mal... | Quejn28 | 09.07.10 21:21 Uhr |
| II | Chris | 10.07.10 20:45 Uhr |
| Von Vorurteilen dominiert | Majoran | 16.07.10 00:03 Uhr |
| Ursache und Wirkung .... | Mediculus | 01.08.10 14:19 Uhr |
| Ursache und Wirkung .... | Mediculus | 01.08.10 14:20 Uhr |
| Komplett bescheuert | Simplicius | 22.08.10 20:08 Uhr |
| Drogenproblematik=Gesundheitsproblematik | ArthurDent | 25.07.10 23:06 Uhr |
| Re: | JensL | 29.07.10 21:25 Uhr |
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Autor: bomboklaad
Ich will kiffn xD
:"Aber Frau Ministerin, es geht doch nicht um die "Legalisierung" von Drogen, sondern um die "Entkriminalisierung von Konsumenten und Abhängigen. Das ist dann aber doch bitteschön eine völlig andere Diskussion..." Gruß Joachim Stiller Münsternunja.ich habe mal eine e-mail an den DHV (Deutscher Hanfverband) geschickt...der nette herr antwortete auf meine frage,wie lange es realistisch dauern könne bis man in deutschland cannabis legal kaufen kann.seine antwort lautete:das es noch gut 8 jahre (also 2 wahlperioden) dauern kann...aber das weiss ja niemand so genau...naja...get up stand up ^^
Autor: Mediculus
Entkriminalisierung ?
:"Aber Frau Ministerin, es geht doch nicht um die "Legalisierung" von Drogen, sondern um die "Entkriminalisierung von Konsumenten und Abhängigen. Das ist dann aber doch bitteschön eine völlig andere Diskussion..." Gruß Joachim Stiller MünsterWertester Herr Stiller !
Das Drogenproblem ist ja dadurch gekennzeichnet, daß es eben durch Verkauf und Genuß von Drogen zur Kriminalisierung der Abhängigen und erst recht der dealer kommt. Einerseits versetzt sich der Mensch durch Drogen in einen Zustand, der ihm auch kriminelle Handlungen ohne Gewissensbisse ermöglicht, andererseits ist eines der größten
Verbrechensgeschehen die illegale Produktion und der verbotene Handel mit Drogen. Es geht dabei um sehr viel Geld und unzählige maffiöse Gruppierungen weltweit, die vielleicht mehr an toten und geschädigkten Menschen auf dem Gewissen haben, als Kriege und Epidemien.
Insofern ist es utopisch, Drogenkonsum etwa zu legalisieren.
Mediculus
Autor: Majoran
Drogenpolitik sollte tolerant Kontrollieren
Herr Kollege Mediculus,:Einerseits versetzt sich der Mensch durch Drogen in einen Zustand, der ihm auch kriminelle Handlungen ohne Gewissensbisse ermöglicht:
Verschiedene Drogen versetzen Konsumenten in voellig verschiedene Zustaende. Ketamin oder MDMA macht sizilianische Strassenbauarbeiter zu mit Kaetzchen schmusenden Pupen und Crack oder Angel Dust kann den Klassenstreber zum adrenalinpumpenden Killer mutieren lassen.
Moderne Drogenpolitik sollte Drogenwirkungen klassifizieren nach hart und weich und vergleichsweise harmlose Substanzen mit Entspannungsfaktor, wie z.B. THC (Marihuana, Haschisch) legalisieren. Da darf sich der Staat auch ein Steuerscheibchen dran abschneiden.
LSD sollte von fachlich Versierten Medizinern in Gruppen- oder Einzelsitzungen wenn moeglich im Laufe der Zeit allen Bundesbuergern und -buergerinnen verabreicht werden.
Harte Drogen wie Kokain, Heroin und saemtliche chemische Substanzen, die ein extremes Verhalten foerdern, gehoeren nach wie vor nicht in unsere Gesellschaft und muessen strafrechtlich verfolgt werden. Die Konsumenten harter Drogen muessen therapeutisch intensiv betreut werden.
Autor: Quejn28
Oje, Herr Mediculus.
Bester Herr Mediculus!da ist nicht ein Halbsatz in Ihren - zweifellos populären und populistischen - Ausführungen, der sachlich oder moralisch haltbar wäre:
:Das Drogenproblem ist ja dadurch gekennzeichnet, daß es eben durch Verkauf und Genuß von Drogen zur Kriminalisierung der Abhängigen und erst recht der dealer kommt.
Drogenkriminalität als Problem der Droge anzusehen zeugt von der offensichtlichen Unfähigkeit, Ursache und Wirkung unterscheiden zu können.
:Einerseits versetzt sich der Mensch durch Drogen in einen Zustand, der ihm auch kriminelle Handlungen ohne Gewissensbisse ermöglicht, ...
Weil der Drogenkonsument die Drogenwirkung kennt, fehlen jemandem, der menschliche Gewissenlosigkeit auf die Droge zurückführt, wohl Erfahrungen mit Drogen, Drogenkonsumenten, oder Gewissen.
:andererseits ist eines der größten
:Verbrechensgeschehen die illegale Produktion und der verbotene Handel mit Drogen. Es geht dabei um sehr viel Geld und unzählige maffiöse Gruppierungen weltweit, die vielleicht mehr an toten und geschädigkten Menschen auf dem Gewissen haben, als Kriege und Epidemien.
Drogenverbrechen folgen aus der Illegalität der Drogen. Deshalb können sie jene - für jeden, der logisch zu denken vermag - nicht rechtfertigen.
:Insofern ist es utopisch, Drogenkonsum etwa zu legalisieren.
Utopisch ist es nicht deshalb, sondern, weil es in den Entscheiderkreisen zu wenig Vernunft oder guten Willen für die Legalisierung gibt. Weil (aber das ist nun ein klein klein wenig spekulativ) sie den Interessen der Pharma-Industrie und denen der diversen Drogenkartelle zuwiderläuft, die die Entscheider korrupieren.
Autor: Chris
Auf gar keinen Fall legalisieren!
:Bester Herr Mediculus!:da ist nicht ein Halbsatz in Ihren - zweifellos populären und populistischen - Ausführungen, der sachlich oder moralisch haltbar wäre:
:
::Das Drogenproblem ist ja dadurch gekennzeichnet, daß es eben durch Verkauf und Genuß von Drogen zur Kriminalisierung der Abhängigen und erst recht der dealer kommt.
:Drogenkriminalität als Problem der Droge anzusehen zeugt von der offensichtlichen Unfähigkeit, Ursache und Wirkung unterscheiden zu können.
:
::Einerseits versetzt sich der Mensch durch Drogen in einen Zustand, der ihm auch kriminelle Handlungen ohne Gewissensbisse ermöglicht, ...
:Weil der Drogenkonsument die Drogenwirkung kennt, fehlen jemandem, der menschliche Gewissenlosigkeit auf die Droge zurückführt, wohl Erfahrungen mit Drogen, Drogenkonsumenten, oder Gewissen.
:
::andererseits ist eines der größten
::Verbrechensgeschehen die illegale Produktion und der verbotene Handel mit Drogen. Es geht dabei um sehr viel Geld und unzählige maffiöse Gruppierungen weltweit, die vielleicht mehr an toten und geschädigkten Menschen auf dem Gewissen haben, als Kriege und Epidemien.
:Drogenverbrechen folgen aus der Illegalität der Drogen. Deshalb können sie jene - für jeden, der logisch zu denken vermag - nicht rechtfertigen.
:
::Insofern ist es utopisch, Drogenkonsum etwa zu legalisieren.
:Utopisch ist es nicht deshalb, sondern, weil es in den Entscheiderkreisen zu wenig Vernunft oder guten Willen für die Legalisierung gibt. Weil (aber das ist nun ein klein klein wenig spekulativ) sie den Interessen der Pharma-Industrie und denen der diversen Drogenkartelle zuwiderläuft, die die Entscheider korrupieren.
:
Ich glaube es geht los.
Heute wird Kiffe legalisiert, dann normalisiert dann flasht es nicht, dann kommen die Junkies mit E oder Koks und die Politiker schreien in 20 jahren "Hey das ist nicht so wild."
Unsere Kinder kommen schon mit 9 an Zigaretten und Alkohol, legalisiere das gras und da kommen sie genauso leicht dran. Wenn Alkohol und Zigaretten, nicht 2 von unseren Wirtschaftlichen Grundpfeilern wäre, würde ich auch dagegen sein.
Es ist schlimm genug, was die Drogen mit unserer Jugend gemacht hat. Also wie kann man nur so blind darauf losreden???
Nochwas. Eine Zigarette am Morgen oder 2 oder eine ganze Schachtel, vernebelt keinen Menschenverstand. Aber wird ein Joint gezogen oder 2 oder 3 (es ist ja legal) dann setzt dich mal ins Auto und fahr los.
Allein die Diskusion, ob es legalisiert wird ist absolut dumm.
Ausserdem gibt es genug Leute, die auf Kiffe nicht klar kommen und ich denke NICHT, dass wenn sich morgens ein Joint von 30 % des Volkes gezogen wird, dass dann noch davon 15 % zur Arbeit wollen.
Das ist ein Wirtschaftlicher Rückschlag wie noch nie und dass jeden Tag. Also bitte
Autor: Quejn28
Darf ich antworten? Mach ich mal...
Hallo Herr Chris,wie schön, eine andere Meinung zu lesen.
:Ich glaube es geht los.
Nein, keine Sorge - die meisten Deutschen sind nach wie vor gegen Legalisierung, lesen Bild und wählen CDU.
:Heute wird Kiffe legalisiert, dann normalisiert dann flasht es nicht, dann kommen die Junkies mit E oder Koks und die Politiker schreien in 20 jahren "Hey das ist nicht so wild."
Wann, von wem, warum wurden denn Drogen (Koks, Morphium, Opium, Gras) verboten? Gras ist nämlich echt "nicht so wild".
:Unsere Kinder kommen schon mit 9 an Zigaretten und Alkohol, legalisiere das gras und da kommen sie genauso leicht dran.
Hab selbst 2. Wenn Drogen, dann Kippen, Gras, aber bloß kein Suff! Ich bezweifele, die Kids kämen nicht an Gras ran.
:Wenn Alkohol und Zigaretten, nicht 2 von unseren Wirtschaftlichen Grundpfeilern wäre, würde ich auch dagegen sein.
Ziemlich unmoralisch, oder? Glaub das mit der Wirtschaft auch nicht.
:Es ist schlimm genug, was die Drogen mit unserer Jugend gemacht hat. Also wie kann man nur so blind darauf losreden???
Unsere Jugend... ist gegen Legalisierung, liest Bild und wählt CDU. Wegen Drogen? Dann war ich blind! Glaub ich aber nicht.
:Ausserdem gibt es genug Leute, die auf Kiffe nicht klar kommen und ich denke NICHT, dass wenn sich morgens ein Joint von 30 % des Volkes gezogen wird, dass dann noch davon 15 % zur Arbeit wollen.
:Das ist ein Wirtschaftlicher Rückschlag wie noch nie und dass jeden Tag. Also bitte
Dürften sie sich vorher nen ordentlichen Docht durchs Gehirn ziehen, gingen vielleicht alle viel lieber zur Arbeit? Also bitte.
:Aber wird ein Joint gezogen oder 2 oder 3 (es ist ja legal) dann setzt dich mal ins Auto und fahr los.
Alkohol macht aggressiv, Kiffen defensiv. Gut fürs Fahren ist keins von beiden.
Wegen des Autofahrens Alkohol ok zu finden und Kiffen zu verbieten passt deshalb nicht zusammen.
:Allein die Diskusion, ob es legalisiert wird ist absolut dumm.
Diskussion ist nie dumm. Nicht diskutieren ist dumm!
Autor: Chris
II
Ich sage es mal so, je mehr Drogen legalisiert werden, desto meht Probleme werden auftreten.Das Gras an sich macht träge und führt zu lustlosigkeit.
Das wird zudem auch noch mehr Arbeitslose zur Folge haben.
Im Prinzip sollte man auch Alkohol und Zigaretten verbieten, aber das ist nicht mehr machbar. Aber Gras sollte genau aus dem grund NICHT legalisiert werden.
Autor: Majoran
Von Vorurteilen dominiert
Hi Chris,beim Lesen Deiner Beitraege habe ich den Eindruck, dass Deine Meinung zum Thema hauptsaechlich von vorherrschenden Vorurteilen gepraegt ist. Du drueckst die Aengste und Unsicherheit vieler Menschen und Politiker aus, die durch mehr Aufklaerung angstfreier mit dem Thema Drogen umgehen koennten. Ich kommentiere mal, was Du hier schrubst:
:Ich sage es mal so, je mehr Drogen legalisiert werden, desto meht Probleme werden auftreten.
Alkohol ist ja heute auch legal und trotzdem schuetten sich die wenigsten Menschen eine Flasche Korn vor der Arbeit rein.
Was fuer Probleme? Durch welche Drogen? Wie Du unten schreibst sollte man deshalb am besten nicht nur alle heutzutage unter das BTM-Gesetz fallende Substanzen, sondern am besten auch noch Alkohol und Nikotin verbieten. Wer so denkt, vergisst nicht nur den Faktor Menschlichkeit, sondern er versucht Menschlichkeit und Selbstbestimmung bewusst zu unterdruecken.
Stell Dir mal vor, man wuerde alle Drogen legalisieren und es den Menschen selbst ueberlassen, ob sie sie nehmen moechten oder nicht. Ich glaube nach einer kurzen Bundesparty-Phase in der all die Holzkopfe, die zu jeder Gruppe gehoeren sich ausgelebt haetten, wuerde es in Deutschland insgesamt sehr viel gelassener zugehen.
Der Kokser wuerde sein Leben stressloser angehen, weil die Beschaffungskriminalitaet wegfaellt, der Kiffer wuerde motivierter sein Tagewerk vollbringen, weil er wuesste, dass er nach getaner Arbeit problemlos einen Schmauchen kann. Es gibt Banker und Manager, die vorbildlich motiviert taglich ganze Teams von anderen Bankern und Managern fuehren, aber morgens um 8:00 Uhr und nachmittags um 16:00 Uhr einen Schuss reinstes Heroin brauchen.
Deutschland braucht eine aufklaerende Drogenpolitik, die zumindest einmal harte und weiche Drogen unterscheidet und Kinder bereits im Grundschulalter auf Suchtgefahren hinweist.
:Das Gras an sich macht träge und führt zu lustlosigkeit.
Ich kiffe seit 22 Jahren taeglich, sofort ab nach dem Fruehstuck (im Urlaub auch davor), habe zwei Kinder inklusive Mutter, bin normalerweise selbstaendig im Bereich Persoenlichkeits-Coaching und nach aktuellem Ortswechsel auch wieder auf dem Weg dahin und hatte seit ich denken kann, nie wirklich finanzielle Probleme.
:Das wird zudem auch noch mehr Arbeitslose zur Folge haben.
Das Vorurteil im dem Du gefangen bist ist, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, was Entkriminalisierung an motivalionalen Kraeften unter Drogen-Usern freisetzen wuerde. Die Masse der Drogenkonsumenten wuerde in dieser Gesellschaft besser zurecht kommen, als es unter heutigen Bedingungen der Fall ist.
Zum Thema aktuelle Arbeitslosenquote: google mal, die ist z.Zt. erfreulich gering im Ranking der letzten zehn Jahre, aber das ist hier nicht der Punkt.
:Im Prinzip sollte man auch Alkohol und Zigaretten verbieten...
auch Sex? Bringt doch sicher auch nur Probleme :0)
:...aber das ist nicht mehr machbar.
Wer heute grundsaetzlich noch an die Wirkung von Prohibition glaubt, hat aus ihrer Geschichte nun wirklich nichts gelernt. Verbot fuehrt zu Reizerhoehung bei uns Menschen und dass es um uns Menschen geht, sollte man nicht vergessen.
:Aber Gras sollte genau aus dem grund NICHT legalisiert werden.
Cannabis und THC-Produkte sind mittelmaessig psychoaktive Substanzen, die ausser bei Menschen, die uebermaessig sensibel veranlagt sind oder einen Hang zu Schizophrenie und gewissen Neuroseformen haben, von der breiten Masse der Menschen mit durchschnittlicher psychischer Stabilitaet erstaunlich gut aufgenommen werden und in den ueberwiegenden Faellen lediglich fuer ein Gefuehl der Entspannung sorgen.
Erstkonsumenten empfinden dieses Entspannungsgefuehl zuweilen sehr intensiv, was zu Lachsalven und Bluemchen verschenken fuehren kann. Sobald THC regelmaessig konsumiert wird, ist der sog. Rausch nur noch ein subjektiv empfundener Zustand von "gluecklicher als davor".
In Sachen Drogen sollte Deutschland mehr regulieren und aufklaeren, anstatt einfach nur zu verbieten.
Der Mensch ist von Grund auf harmonieliebend und sucht soziale Naehe und Anerkennung. Nur Wissen und Toleranz fuehren zu einer dem Mensch angemessenen Drogenpolitik.
Autor: ArthurDent
Drogenproblematik=Gesundheitsproblematik
:"Aber Frau Ministerin, es geht doch nicht um die "Legalisierung" von Drogen, sondern um die "Entkriminalisierung von Konsumenten und Abhängigen. Das ist dann aber doch bitteschön eine völlig andere Diskussion..." Gruß Joachim Stiller MünsterBei den Diskussionen um Drogen spielen immer auch Gesundheitsaspekte eine Rolle. Eine Legalisierung von harten Drogen würde das bestehende Alkohol/Nikotin-Problem der Gesellschaft nur vergrößern. Bei den weichen verbotenen Drogen könnte man vielleicht über Studien nachdenken.
Autor: JensL
Re:
Weshalb nehmt ihr eigentlich Drogen , um damit anzugeben, cool zu sein oder versucht ihr nur der Realität zu entkommen?Ob hart oder weich gesund kanns mit Sicherheit nicht sein in Maßen vielleicht. Aber in Massen?
Ich hab viele kennen gelernt die haben behauptet es sei nicht schädlich, aber wiederum gestehen sie sich selbst ein abhängig zu sein.
Abhängig ist nach meinen Vorstellungen aber nicht ganz gesund, vielmehr das Gegenteil. Also wiederspricht sich hier die Sache mit der Legalisierung, weil unter Umständen zu Sucht führt.
Ich will damit aber nicht das Nikotin und den Alkohol schönreden, aber die Legalisierung hat zur Folge das dies genau wie beim Nikotin und Alkohol zum verstärktem Missbrauch kommt.
Selbst habe ich aber keinerlei Erfahrung was den Drogenkonsum betrieft, jedoch kenne ich aus der Zeit als ich im Knast war einige die an Abhängigkeit leiden und einige hatten mit ihrem "Affen" echt zu kämpfen, bevor sie ihn los waren.
Im großen und ganzen bin ich selbstverstädlich gegen die Legalisierung, weil sie nur mehr Probleme bringen, als guten Nutzen.
Autor: Mediculus
Ursache und Wirkung ....
:Bester Herr Mediculus!:da ist nicht ein Halbsatz in Ihren - zweifellos populären und populistischen - Ausführungen, der sachlich oder moralisch haltbar wäre:
:
::Das Drogenproblem ist ja dadurch gekennzeichnet, daß es eben durch Verkauf und Genuß von Drogen zur Kriminalisierung der Abhängigen und erst recht der dealer kommt.
:Drogenkriminalität als Problem der Droge anzusehen zeugt von der offensichtlichen Unfähigkeit, Ursache und Wirkung unterscheiden zu können.
:
::Einerseits versetzt sich der Mensch durch Drogen in einen Zustand, der ihm auch kriminelle Handlungen ohne Gewissensbisse ermöglicht, ...
:Weil der Drogenkonsument die Drogenwirkung kennt, fehlen jemandem, der menschliche Gewissenlosigkeit auf die Droge zurückführt, wohl Erfahrungen mit Drogen, Drogenkonsumenten, oder Gewissen.
:
::andererseits ist eines der größten
::Verbrechensgeschehen die illegale Produktion und der verbotene Handel mit Drogen. Es geht dabei um sehr viel Geld und unzählige maffiöse Gruppierungen weltweit, die vielleicht mehr an toten und geschädigkten Menschen auf dem Gewissen haben, als Kriege und Epidemien.
:Drogenverbrechen folgen aus der Illegalität der Drogen. Deshalb können sie jene - für jeden, der logisch zu denken vermag - nicht rechtfertigen.
:
::Insofern ist es utopisch, Drogenkonsum etwa zu legalisieren.
:Utopisch ist es nicht deshalb, sondern, weil es in den Entscheiderkreisen zu wenig Vernunft oder guten Willen für die Legalisierung gibt. Weil (aber das ist nun ein klein klein wenig spekulativ) sie den Interessen der Pharma-Industrie und denen der diversen Drogenkartelle zuwiderläuft, die die Entscheider korrupieren.
:
....sind in der Tat oft schwer zu unterscheiden.
Beim Tier ist das einfacher. Wenn bspws. jemand einem Pferd eine ganze Kiste frischer Äpfel auf die Weide wirft, kann man davon ausgehen, daß das arme Tier sich daran zu Tode fressen wird. Also sind in diesem Falle Ursache und Wirkung klar zu erkennen. Wir Menschen dagegen haben eigentlich die Chance, mit Hilfe unseres Denkvermögens diszipliniert mit verlockenden Angeboten aller Art umzugehen. Das ist zumindest die Hoffnung. Allerdings sind auch wir letzlich Säugetiere mit Trieben und Gelüsten, mit der unvernünftigen Bereitschaft zum unkalkulierbaren Risiko. Das betrifft die Geldgier genauso wie die Drogensucht, die Fernsehsucht, die Freßsucht, die Sucht nach Macht und Einfluß, etc.-
Das Angebot, die Verlockung erzeugen zutiefst menschliche Probleme. Die Droge ist in Form der Verlockung, etwa ein tolles Rauscherlebnis haben zu können, sicher Ursache für Drogenkonsum. Daß unsere heutige Lebensform vielen Menschen psychisch derart zusetzt, ja, sie krank macht, kann wiederum dazu führen, Drogen als Ausweg zu mißdeuten. Dann kann Drogenkonsum als Auswirkung des psychischen Defektes angesehen werden. Aber in kurzer Zeit entwickelt sich daraus die Abhängigkeit von der Droge, sodaß am Ende die Droge wieder die Ursache für Abhängigkeit, sozialen Abstieg, geistigen, körperlichen Verfall darstellt.
Ob Sie nun keine nachprüfbaren Richtigkeiten in meinen Halb,-oder Ganzsätzen finden, mag Ihr spezielles Problem sein. Mit den Tatsachen, die längst per Forschung bewiesen und täglich zu erleben sind, sollten Sie sich abfinden.-
Mediculus
Autor: Mediculus
Ursache und Wirkung ....
:Bester Herr Mediculus!:da ist nicht ein Halbsatz in Ihren - zweifellos populären und populistischen - Ausführungen, der sachlich oder moralisch haltbar wäre:
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::Das Drogenproblem ist ja dadurch gekennzeichnet, daß es eben durch Verkauf und Genuß von Drogen zur Kriminalisierung der Abhängigen und erst recht der dealer kommt.
:Drogenkriminalität als Problem der Droge anzusehen zeugt von der offensichtlichen Unfähigkeit, Ursache und Wirkung unterscheiden zu können.
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::Einerseits versetzt sich der Mensch durch Drogen in einen Zustand, der ihm auch kriminelle Handlungen ohne Gewissensbisse ermöglicht, ...
:Weil der Drogenkonsument die Drogenwirkung kennt, fehlen jemandem, der menschliche Gewissenlosigkeit auf die Droge zurückführt, wohl Erfahrungen mit Drogen, Drogenkonsumenten, oder Gewissen.
:
::andererseits ist eines der größten
::Verbrechensgeschehen die illegale Produktion und der verbotene Handel mit Drogen. Es geht dabei um sehr viel Geld und unzählige maffiöse Gruppierungen weltweit, die vielleicht mehr an toten und geschädigkten Menschen auf dem Gewissen haben, als Kriege und Epidemien.
:Drogenverbrechen folgen aus der Illegalität der Drogen. Deshalb können sie jene - für jeden, der logisch zu denken vermag - nicht rechtfertigen.
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::Insofern ist es utopisch, Drogenkonsum etwa zu legalisieren.
:Utopisch ist es nicht deshalb, sondern, weil es in den Entscheiderkreisen zu wenig Vernunft oder guten Willen für die Legalisierung gibt. Weil (aber das ist nun ein klein klein wenig spekulativ) sie den Interessen der Pharma-Industrie und denen der diversen Drogenkartelle zuwiderläuft, die die Entscheider korrupieren.
:
....sind in der Tat oft schwer zu unterscheiden.
Beim Tier ist das einfacher. Wenn bspws. jemand einem Pferd eine ganze Kiste frischer Äpfel auf die Weide wirft, kann man davon ausgehen, daß das arme Tier sich daran zu Tode fressen wird. Also sind in diesem Falle Ursache und Wirkung klar zu erkennen. Wir Menschen dagegen haben eigentlich die Chance, mit Hilfe unseres Denkvermögens diszipliniert mit verlockenden Angeboten aller Art umzugehen. Das ist zumindest die Hoffnung. Allerdings sind auch wir letzlich Säugetiere mit Trieben und Gelüsten, mit der unvernünftigen Bereitschaft zum unkalkulierbaren Risiko. Das betrifft die Geldgier genauso wie die Drogensucht, die Fernsehsucht, die Freßsucht, die Sucht nach Macht und Einfluß, etc.-
Das Angebot, die Verlockung erzeugen zutiefst menschliche Probleme. Die Droge ist in Form der Verlockung, etwa ein tolles Rauscherlebnis haben zu können, sicher Ursache für Drogenkonsum. Daß unsere heutige Lebensform vielen Menschen psychisch derart zusetzt, ja, sie krank macht, kann wiederum dazu führen, Drogen als Ausweg zu mißdeuten. Dann kann Drogenkonsum als Auswirkung des psychischen Defektes angesehen werden. Aber in kurzer Zeit entwickelt sich daraus die Abhängigkeit von der Droge, sodaß am Ende die Droge wieder die Ursache für Abhängigkeit, sozialen Abstieg, geistigen, körperlichen Verfall darstellt.
Ob Sie nun keine nachprüfbaren Richtigkeiten in meinen Halb,-oder Ganzsätzen finden, mag Ihr spezielles Problem sein. Mit den Tatsachen, die längst per Forschung bewiesen und täglich zu erleben sind, sollten Sie sich abfinden.-
Mediculus
Autor: Simplicius
Komplett bescheuert
Es ist doch immer wieder erstaunlich wieviel Schwachsinn von irgendwelchen Leuten zum Thema Drogen verzapft wird, die nachweislich keine Ahnung davon haben.Die meisten der illegalen Drogen sind doch deshalb illegal, weil der Staat keine Möglichkeit hätte daran ebensoviel Geld zu verdienen, wie an Tabak oder Alkohol.
Tatsache ist, dass es zigmal soviele Menschen gibt, die an den Folgen von Alkohol und Nikotin Sterben, als an allen anderen Suchtmitteln zusammen.
Nachweislich ist es zudem nicht möglich sich zum Beispiel mit Haschisch oder Mariuhana umzubringen (ausser vielleicht man erstickt an einem zu grossen Stück davon, wenn man meint es essen zu müssen).
Daran sieht man doch wie bescheuert unsere Gesetzgebung in punkto Drogen ist.
Selbst Harte Drogen sollten nicht Kriminalisiert werden, man sieht ja täglich was das bringt, nämlich nur Elend und noch mehr Kriminalität.
MfG
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