Autor: Aura
Fraktale, einfach nur wunderschön...
:::in ein paar Jahren wird es unabhängig davon wie hoch man Spitzenverdiener besteuert und unabhängig davon wie hoch man Vermögen besteuert nicht mehr genug Suppe für alle geben.:::
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::Was bewegt dich dazu, das zu denken? Erleben wir nicht eigtl seit Jahren Wachstum (wenn auch gering). Wieso sollte uns die Suppe ausgehen?
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:Hallo DerDon,
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:Zunächst sei erst mal gesagt, daß meine Vorstellungen nichts mit der jetzigen Finanzkrise zu tun haben, die ist höchstens eine kleine!!! Begleiterscheinung größerer Ursachen.
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:Es gibt unendlich viele Interessen die Mehrheit glauben zu lassen, daß es ein permanentes Wachstum gibt und gab.
:Leider läßt sich das weder statistisch noch geschichtlich nachweisen. Abgesehen davon widerspricht es natürlichen Prozessen.
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:Statt kontinuierlichem Wachstum (und sei es noch so langsam) haben wir unterschiedlich lange Zyklen/Perioden von auf und ab.
:Als Beispiel seien hier die Kondratieff-Zyklen des gleichnamigen russischen Ökonomen genannt, der aber nicht nur wirtschaftliche Entwicklungen beschreibt sondern auch gesellschaftliche.
:Wir haben aber auch ziemlich determinierte langfristige Folgen von Deflation und Inflation bishin zur Hyperinflation. In diesem Fall richtet sich die Folge in Anlehnung nach Fibonacci-Verhältnissen.
:Es gibt sogar eine gewisse Kriegs-Zyklik.
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:Man kann diese Prozesse beobachten. Eine genaue Erklärung habe ich dafür nicht, stelle mir höchstens vor, daß es so etwas wie ein weltübergreifendes Bewußtsein gibt, welches die unterschiedlichsten chaosartigen Aktionen dennoch einer gewissen größeren Ordnung unterwirft.
:Betonen möchte ich, daß ich mit Ordnung nicht meine, daß alles determiniert ist. Der Mensch hat einen freien Willen, nur gibt es eine vielzahl von Einflüssen und vermutlich etliche, die die Wissenschaft bislang nicht kennt.
:Das Warum muß aber nicht interessieren entscheidender ist natürlich die reale Eintritts-Wahrscheinlichkeit.
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:Die oben dargestellten Dinge kann man versuchen nachzuprüfen, ggf. sich zu informieren oder zu glauben oder auch nicht. Mir ist es gleich. Persönlich habe ich derartige Dinge seit ca. 10 Jahren intensiv untersucht.
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:Nun zu den Sachen, die jedem offenkundig sein sollten:
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:Fangen wir mit der Kreditproblematik an:
:1. Kredite sind für ein Unternehmen, einen Staat, einem Weltteil, einer Welt von Vorteil, solange der damit verbundene Ertrag höher ist als die Kosten der Kredite.
:Ab einem gewissen Punkt (nach entsprechendem positivem Wachstum) haben wir einen Umkehrpunkt erreicht, also so, daß die Kosten der Kredite höher sind als deren Nutzen.
:Dieser Punkt wurde weltwirtschaftlich nach meinem Dafürhalten vor ca. 10 Jahren erreicht. Nicht bei allen Ländern im gleichen Maße, aber bei einer vernetzten Weltwirtschaft wird letzten Endes nicht ein Land bestimmen sondern die Masse.
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:2. Sind die Summe aller laufenden Kredite permanent höher als das allgemeine Wirtschaftswachstum (was leicht durch staatliche Kredite passieren kann) haben wir einen Kettenbrief, der je weiter sich die Kreditsumme/Geldsumme von den Realgütern entfernt hat sich nur noch durch extreme wirtschaftliche Schmerzen auflösen läßt.
:Da wir seit Ende des II.Weltkrieges eine permanente Inflationierung hatten ohne nennenswerte deflatorische und damit ausgleichende Tendenzen dazwischen wird der nächste Absturz uns vermutlich wieder zur Ausgangsbasis zurückführen.
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:3. Da der Wohlstand in Deutschland in extremer Weise von seinen Exportgütern abhängt wird es den Deutschen trotz hoher Sparquote relativ zu anderen Ländern bei weltwirtschaftlichen Schwierigkeiten schlecher gehen (von einem hohen Niveau aus).
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:Das nur als kurzer beispielhafter Abriß, wieso ich meine, daß bald keine Suppe mehr da sein wird.
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:Man sollte vielleicht auch mal die letzten Statistiken lesen bezüglich Einbrüchen bei den Steuereinnahmen und das mal weiter rechnen z.B. den Anstieg der Sozialkosten wenn z.B. die Automobilbrache ihre Überkapazitäten wirklich abbaut.
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:Gruß Joaquim
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Interessant. ähnliche Gedanken habe ich auch schon mal gedacht...
Kennen sie Fraktale?
Wunderschön anzusehen!
Goggeln sie mal über Bildersuche!
Fraktale sind graphische Darstellungen von dynamischen Systemen, die nach dem Prinzip der Selbstähnlichkeit funktionieren...
Chaostheorie wäre ein Begriff, der dabei ebenfalls zum Thema gehören würde, ein Schmetterlingsschlag kann das Klima verändern, muss aber nicht, es geht um multifaktorelle Bedingungsgefüge...
Literarisch dargestellt in der Figur des Faust:
"Erkennen was die Welt
im Innersten zusammenhält."
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| Beiträge | Autor | Datum |
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| Zur Diskussion gestellt: | Aura | 30.09.09 20:46 Uhr |
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| Fraktale, einfach nur wunderschön... | Aura | 02.10.09 08:58 Uhr |
| Fraktale | Joaquim | 02.10.09 11:03 Uhr |
| unberechenbar... | Aura | 02.10.09 11:59 Uhr |
| Fraktale nicht berechenbar? | cobaye | 04.10.09 14:30 Uhr |
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| von Einflüssen | Joaquim | 05.10.09 14:07 Uhr |
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| Mein Musiktip! | Aura | 03.10.09 15:48 Uhr |
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| Das Besingen der Heimat | Joaquim | 04.10.09 15:04 Uhr |
| Kleiner Unterschied | Mediculus | 04.10.09 20:28 Uhr |
| Unterstellungen | Joaquim | 04.10.09 22:44 Uhr |
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| weder noch | Joaquim | 05.10.09 14:33 Uhr |
| So billig .... | Mediculus | 05.10.09 18:45 Uhr |
| ? | Joaquim | 05.10.09 20:10 Uhr |
| wozu davonkommen? | Joaquim | 05.10.09 21:01 Uhr |
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| Futterneid und die Folgen | Aura | 02.10.09 08:48 Uhr |
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| Gesundes Selbstbewusstsein hat Hetze nicht nötig! | Aura | 03.10.09 15:28 Uhr |
| Zustimmung | Utrox | 04.10.09 04:40 Uhr |
| keine gute Kreation | graphy | 10.10.09 08:40 Uhr |
| Ursachenanalyse tut not!!!!! | Aura | 10.10.09 11:50 Uhr |
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