12.10.09 10:06 Uhr
Autor: rudolfo
Nach Schwarz-Grün in Hamburg nun Jamaika an der Saar
Die Grünenspitze mit Renate Künast und Jürgen Trittin hatte im Bundestagswahlkampf für den Bund noch Jamaika ausgeschlossen.Der Bundesvorsitzende der Grünen sieht Jamaika deutlich positiver.
Nun kommt es als Signal gegen ein mögliches Linksbündnis an der Saar. Ein großer Teil der Grünwähler kommt aus der jungen aufstrebenden bürgerlichen Mittelschicht. Die hat aber mit der Linken nicht viel im Sinn.Dagegen kommen Trittin und andere aus dem linksextremen Lager, haben sich aber doch auch von diesem Lager inzwischen ein wenig entfernt, neigen aber wohl doch eher zu Rot-Rot-Grün.
Überrascht hat mich die Klare Mehrheit für Jamaika aud dem Parteitag der Grünen.
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Autor: orbitter
Keine Erneuerung
:Die Grünenspitze mit Renate Künast und Jürgen Trittin hatte im Bundestagswahlkampf für den Bund noch Jamaika ausgeschlossen.:
:Der Bundesvorsitzende der Grünen sieht Jamaika deutlich positiver.
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:Nun kommt es als Signal gegen ein mögliches Linksbündnis an der Saar. Ein großer Teil der Grünwähler kommt aus der jungen aufstrebenden bürgerlichen Mittelschicht. Die hat aber mit der Linken nicht viel im Sinn.Dagegen kommen Trittin und andere aus dem linksextremen Lager, haben sich aber doch auch von diesem Lager inzwischen ein wenig entfernt, neigen aber wohl doch eher zu Rot-Rot-Grün.
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:Überrascht hat mich die Klare Mehrheit für Jamaika aud dem Parteitag der Grünen.
Nach echtem Politikwechsel und Erneuerung sieht das jedenfalls nicht aus.Auf der anderen Seite ist diese Konstellation eine gewisse Mißachtung des Wählerwillens,der bekanntlich darin bestand,die CDU aus der Regierungsverantwortung zu entlassen.Der Versuch das eine Rot-Rot-Grüne Koalition an der Haltung Lafontaines gescheitert sei,ist auch bestenfalls als Versuch der Vertuschung wahrer Probleme,hier im Saarland wie auch in Thüringen.
Das es auch anders geht zeigt das heutige Beispiel in Brandenburg
Autor: rudolfo
Rot-Rot. Das Mißerfolgsmodell
::Die Grünenspitze mit Renate Künast und Jürgen Trittin hatte im Bundestagswahlkampf für den Bund noch Jamaika ausgeschlossen.::
::Der Bundesvorsitzende der Grünen sieht Jamaika deutlich positiver.
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::Nun kommt es als Signal gegen ein mögliches Linksbündnis an der Saar. Ein großer Teil der Grünwähler kommt aus der jungen aufstrebenden bürgerlichen Mittelschicht. Die hat aber mit der Linken nicht viel im Sinn.Dagegen kommen Trittin und andere aus dem linksextremen Lager, haben sich aber doch auch von diesem Lager inzwischen ein wenig entfernt, neigen aber wohl doch eher zu Rot-Rot-Grün.
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::Überrascht hat mich die Klare Mehrheit für Jamaika aud dem Parteitag der Grünen.
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:Nach echtem Politikwechsel und Erneuerung sieht das jedenfalls nicht aus.Auf der anderen Seite ist diese Konstellation eine gewisse Mißachtung des Wählerwillens,der bekanntlich darin bestand,die CDU aus der Regierungsverantwortung zu entlassen.Der Versuch das eine Rot-Rot-Grüne Koalition an der Haltung Lafontaines gescheitert sei,ist auch bestenfalls als Versuch der Vertuschung wahrer Probleme,hier im Saarland wie auch in Thüringen.
:Das es auch anders geht zeigt das heutige Beispiel in Brandenburg
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Der Spiegel zitiert ausführlich Steinbrücks Rede vor dem SPD-Bundesvorstand. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,654535,00.html
Er hält die Öffnung der SPD zu allen Gruppen der Gesellschaft für notwendig, nicht nur zu den anderen politischen Parteien. Die einseitige Orientierung nach links hält er für bedenklich, weil in Deutschland aus historischen Gründen die Sehnsucht nach Stabilität groß ist.
Er verweist auf die außergewöhnlich hohen Verlust der SPD in Berlin und Schleswig-Holstein.
Und ausgerechnet die beiden größten Verlierer Wowereit und Stegner wollen jetzt den Weg weisen und fordern von anderen Konsequenzen.
In der größten Wirtschaftskrise gewinnt Schwarz-Gelb deutlich. Jeder hätte doch vorher in einer solchen Situation das für unmöglich gehalten. Nichts zeigt die Schwäche der SPD deutlicher. Ursachen sind Zerstrittenheit, Führungskrise und mangelndes allgemeines gesellschaftliches Engagement.
Dazu noch einige Zahlen von mir: Stimmen von SPD und Die Die Linke bei der BTW in Berlin 2002 und 2009 :
2002 SPD: 685 TSD. Die Linke: 212 TSD
2009 SPD: 347 TSD. Die Linke: 348 TSD
Die Stimmen für die SPD haben sich halbiert, von Die Linke sind fast um siebzig Prozent gestiegen.
Zusammen ist ihr Anteil von 48 auf 40 Prozent zurückgegangen. Acht Prozent verloren haben beide Parteien auch zusammen in ganz Deutschland von der BTW 2005 zu der von 2009. Schwarz-Gelb hat über drei Prozent gewonnen.
Autor: orbitter
Kein Beweis
:::Der Spiegel zitiert ausführlich Steinbrücks Rede vor dem SPD-Bundesvorstand. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,654535,00.html
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:Er hält die Öffnung der SPD zu allen Gruppen der Gesellschaft für notwendig, nicht nur zu den anderen politischen Parteien. Die einseitige Orientierung nach links hält er für bedenklich, weil in Deutschland aus historischen Gründen die Sehnsucht nach Stabilität groß ist.
:Er verweist auf die außergewöhnlich hohen Verlust der SPD in Berlin und Schleswig-Holstein.
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:Und ausgerechnet die beiden größten Verlierer Wowereit und Stegner wollen jetzt den Weg weisen und fordern von anderen Konsequenzen.
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:In der größten Wirtschaftskrise gewinnt Schwarz-Gelb deutlich. Jeder hätte doch vorher in einer solchen Situation das für unmöglich gehalten. Nichts zeigt die Schwäche der SPD deutlicher. Ursachen sind Zerstrittenheit, Führungskrise und mangelndes allgemeines gesellschaftliches Engagement.
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:Dazu noch einige Zahlen von mir: Stimmen von SPD und Die Die Linke bei der BTW in Berlin 2002 und 2009 :
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:2002 SPD: 685 TSD. Die Linke: 212 TSD
:2009 SPD: 347 TSD. Die Linke: 348 TSD
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:Die Stimmen für die SPD haben sich halbiert, von Die Linke sind fast um siebzig Prozent gestiegen.
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:Zusammen ist ihr Anteil von 48 auf 40 Prozent zurückgegangen. Acht Prozent verloren haben beide Parteien auch zusammen in ganz Deutschland von der BTW 2005 zu der von 2009. Schwarz-Gelb hat über drei Prozent gewonnen.
Das mag alles sein nur ist es kein hinreichender Beweis dafür das Rot - Rot ein Beispiel für Mißerfolg wäre.Die Wählerentwicklung zur BTW sind nicht aussagekräftig für das politische Funktionieren von Rot - Rot und Berlin beweist doch gerade das Gegenteil.
Autor: JustMe
Wahlanalyse?
: Er verweist auf die außergewöhnlich hohen Verlust der SPD in Berlin und Schleswig-Holstein.Außergewöhnlich? Ich würde es eher ein "langsam stabilisierendes Resultat langfristiger liberalisierender Bemühungen" nennen. Immerhin scheitert die SPD - mittlerweile schon fast traditionell zu nennend - seit einigen Jahren an jeder selbst gesteckten Hürde. Und das, jedenfalls offenbar, vor allem deshalb, weil man sich NICHT GENUG links orientiert.
Land: aktuell (letzte)
Baden-Württemberg: 25,2 (33,3)
Bayern: 18,6 (19,6)
Berlin: 29,7 (30,8)
Brandenburg: 33,0 (31,9)
Bremen: 42,3 (36,7)
Hessen: 23,7 (36,7)
Mecklenburg-Vorpommern: 30,2 (40,6)
Niedersachsen: 30,3 (33,4)
... usw. usf.
: Die Stimmen für die SPD haben sich halbiert, von Die Linke sind fast um siebzig Prozent gestiegen.
: Und ausgerechnet die beiden größten Verlierer Wowereit und Stegner wollen jetzt den Weg weisen und fordern von anderen Konsequenzen.
Ich habe das Vorgenannte bewusst in umgekehrter Reihenfolge zitiert. Vielleicht öffnet es Ihnen ein wenig besser die Augen, rudolfo.
Falls nicht: Warum, glauben Sie, verliert die SPD, die sich im derart harten Rechtsdrall befindet, dass sie zeitweise sogar von der CSU links überholt wird, und gewinnen dennoch die LINKEN?
: Zusammen ist ihr Anteil von 48 auf 40 Prozent zurückgegangen. Acht Prozent verloren haben beide Parteien auch zusammen in ganz Deutschland von der BTW 2005 zu der von 2009. Schwarz-Gelb hat über drei Prozent gewonnen.
Das ist ebenfalls nicht schwierig zu begründen, wenn Sie einen Moment nachdenken, rudolfo.
Erinnern Sie sich noch? Herr Westerwelle sprach im Wahlkampf von "Mehr Geld für alle, außer dem 'abgehängten Prekariat'". Er versprach Steuersenkungen und blühende Landschaften in einer Zeit, in der die Zahl der Firmenpleiten neue und bisher ungeahnte Höhenflüge macht und in der die Bundesanstalt für Arbeit selbst prophezeiht, dass wir im Jahr 2010 die 5-Millionen-Marke in der Arbeitslosenzahl mühelos knacken können; selbst mit dem Betrug, der an der Statistik durchgeführt wird, obwohl er mittlerweile jedem bekannt ist. Er versprach dies alles in einer Zeit, in der die Gesellschaftserosion schon längst in der Mittelschicht angekommen ist...
Können Sie sich vorstellen, dass Populismus, der mit den größten Sorgen der Menschen in der Bundesrepublik spielt, auch große Erfolge zeitigt?
: Acht Prozent verloren haben beide Parteien auch zusammen in ganz Deutschland von der BTW 2005 zu der von 2009.
Sie zählen zwei Parteien zusammen, von denen die Eine noch bis vor wenigen Wochen behauptete, sie würde ums Verrecken nicht mit der Anderen ins Bett steigen?
2009: SPD 23,0 (2005: 34,2)
2009: LINKE 11,9 (2005: 8,7)
Glauben Sie ernsthaft, dass sich jeder Bundesbürger, und insbesondere jeder Wähler, politisch bildet, bevor er sein Kreuzchen nmacht? Oder glauben Sie nicht auch vielmehr, dass Populismus - und die Antwort auf die Frage, von wem er kommt - eine tragende Rolle spielt; insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass bei der letzten BTW ganze 27% bis zum letzten Tag vor der Wahl keine Meinung hatten?
Anders gefragt: Stellen wir uns einen Moment vor, nicht Herr Westerwelle hätte "Steuererleichterungen in gigantischem Ausmaß" gefordert und wäre jedwege Begründung des "Wie soll es bezahlt werden?" hartnäckig (und bis heute) schuldig geblieben, sondern Herr Lafontaine hätte seine Stelle inne gehabt. Können Sie sich vorstellen, welchen mediale Aufschrei wir erleben dürften? ... Und? Erleben Sie ihn derzeit?
Könnte es also sein, dass Wahlen längst nicht mehr zwingend tatsächlicher Ausdruck des Wählerwillens sind, sondern eher Momentaufnahmen darstellen, bei denen Gewinne und Verluste nicht mehr unmittelbare sondern nur noch tendenzielle Aussagekraft besitzen?
Noch anders gefragt: Die FDP gewann bekanntlich von 9,8% auf 14,6% in der letzten BTW. Glauben Sie, dass dieses Ergebnis in vier Jahren erneut zu erzielen oder sogar zu verbessern ist, wenn, wie sich derzeit selbst für politisch Ungebildete abzeichnet, NICHT EIN EINZIGES PRIMÄRES Wahlversprechen der FDP tragfähig ist oder gar umgesetzt wird und sämtliche sekundären Wahlziele bereits von anderen Parteien als primäre Kernziele vertreten werden?
Autor: rudolfo
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
:::::Der Spiegel zitiert ausführlich Steinbrücks Rede vor dem SPD-Bundesvorstand. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,654535,00.html
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::Er hält die Öffnung der SPD zu allen Gruppen der Gesellschaft für notwendig, nicht nur zu den anderen politischen Parteien. Die einseitige Orientierung nach links hält er für bedenklich, weil in Deutschland aus historischen Gründen die Sehnsucht nach Stabilität groß ist.
::Er verweist auf die außergewöhnlich hohen Verlust der SPD in Berlin und Schleswig-Holstein.
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::Und ausgerechnet die beiden größten Verlierer Wowereit und Stegner wollen jetzt den Weg weisen und fordern von anderen Konsequenzen.
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::In der größten Wirtschaftskrise gewinnt Schwarz-Gelb deutlich. Jeder hätte doch vorher in einer solchen Situation das für unmöglich gehalten. Nichts zeigt die Schwäche der SPD deutlicher. Ursachen sind Zerstrittenheit, Führungskrise und mangelndes allgemeines gesellschaftliches Engagement.
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::Dazu noch einige Zahlen von mir: Stimmen von SPD und Die Die Linke bei der BTW in Berlin 2002 und 2009 :
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::2002 SPD: 685 TSD. Die Linke: 212 TSD
::2009 SPD: 347 TSD. Die Linke: 348 TSD
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::Die Stimmen für die SPD haben sich halbiert, von Die Linke sind fast um siebzig Prozent gestiegen.
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::Zusammen ist ihr Anteil von 48 auf 40 Prozent zurückgegangen. Acht Prozent verloren haben beide Parteien auch zusammen in ganz Deutschland von der BTW 2005 zu der von 2009. Schwarz-Gelb hat über drei Prozent gewonnen.
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:Das mag alles sein nur ist es kein hinreichender Beweis dafür das Rot - Rot ein Beispiel für Mißerfolg wäre.Die Wählerentwicklung zur BTW sind nicht aussagekräftig für das politische Funktionieren von Rot - Rot und Berlin beweist doch gerade das Gegenteil.
Weshalb beweist Berlin das Gegenteil? Weil in Berlin gar nichts mehr läuft? So sehr die Äußerung Sarrazins zu verurteilen sind, so sehr zeigt doch der Hinweis, dass es in Maltzahn nicht besser ist, dass die Bildung und Jugendpolitik in Berlin ein einziges Fiasko ist. Und wenn Rot-Rot in Berlin wohl bei einer BTW zehn Prozent an Stimmen verliert, ist das auch eine Ohrfeige für die Landespolitik, weil der Verlust weit überdurchschnittlich ist. Der Niedergang von Rot-Rot ist im gesamten Osten viel stärker als im Westen und umgekehrt sind dort die Gewinne für Schwarz-Gelb besonders hoch..In Sachsen hat die Schwarz-Gelb über acht Prozent dazu gewonnen.
Nach der neuesten Forsa-Umfrage hat nach der Entscheidung für Rot-Rot in Brandenburg dieses Bündnis noch einmal bundesweit zwei Prozent verloren und liegt bei gerade noch 33 Prozent. Die SPD liegt nur noch vier Prozent vor der FDP.
Damit müssen sich die Grünen zwangsläufig nach neuen Partnern umsehen, um nicht auch vom rot-roten Abwärtssog erfasst zu werden.
Autor: JustMe
Selektive Wahrnehmung
: Und wenn Rot-Rot in Berlin wohl bei einer BTW zehn Prozent an Stimmen verliert, ist das auch eine Ohrfeige für die Landespolitik, weil der Verlust weit überdurchschnittlich ist.Und wenn die CDU in Thüringen sieben Prozent an Stimmen verliert, ist das auch eine Ohrfeige für die Landespolitik (wo das Ergebnis wiederholt wurde), weil der Verlust überdurchschnittlich ist.
... Oder war das jetzt eine Ausnahme?
: In Sachsen hat die Schwarz-Gelb über acht Prozent dazu gewonnen
Gewonnen? Oder nur "nicht verloren"?
Tatsache ist, dass die Wahlbeteiligung in Sachsen von 75,7% auf knapp 65% (übrigens die geringste Wahlbeteiligung im gesamten Bundesgebiet) fiel und damit historisch niedrig war. Was hätten die anderen 10% gewählt? Was würden die verbleibenden 25% wählen, würden sie nicht, nicht zuletzt auch dank der Meinungsbildungsaufgabe der Parteien, so wahlmüde sein?
: Nach der neuesten Forsa-Umfrage hat nach der Entscheidung für Rot-Rot in Brandenburg dieses Bündnis noch einmal bundesweit zwei Prozent verloren und liegt bei gerade noch 33 Prozent.
Nach der neuesten Umfrage von GMS läge das rot-rote Bündnis bei 37% (+2), während das schwarz-gelbe Bündnis mit 46% (-5) nicht mehr mehrheitsfähig ist. Ähnlich sähe es bei Allensbach (35,5% zu 47,5%) und Emnid (36% zu 48%) aus.
Könnte es sein, dass alle verlieren? ;)
Autor: orbitter
Auf den Standpunkt kommt es an
Ich weiß nicht ob es lohnt unendlich darüber zu streiten.Aber zu diesem Punkt habe ich wirklich eine andere Meinung die sich sicher aus einer anderen Betrachtunsperspektive ergibt. Das die SPD sich weiterhin in extremen "Sinkflug"befindet hat nichts aber auch gar nichts mit einer Linksorientierung dieser Partei zu tun,zumal diese noch nicht mal ansatzweise begonnen hat.Der Zustand Berlins ist in der Tat sicher nicht als zufriedenstellend zu betrachten,aber wenn man ehrlich ist keinewegs schlechter als zu Zeiten der Schwarz -Roten Koalition zuvor.Berlin hat durch die Rot- Rote Koalition ohne Zweifel an politischer Stabilität gewonnen.Die jetzt begonnenen Koalitionsverhandlungen in Brandenburg als schädlich für die SPD zu werten,halte ich angesichts der Eklats in Thüringen und im Saarland für sehr vermessen und unangebracht.Ich meine vielmehr das sich eine SPD die mit CDU und FDP kokettiert heute absolut überflüssig macht.
Autor: rudolfo
Links ist nicht mehrheitsfähig
:Ich weiß nicht ob es lohnt unendlich darüber zu streiten.Aber zu diesem Punkt habe ich wirklich eine andere Meinung die sich sicher aus einer anderen Betrachtunsperspektive ergibt. Das die SPD sich weiterhin in extremen "Sinkflug"befindet hat nichts aber auch gar nichts mit einer Linksorientierung dieser Partei zu tun,zumal diese noch nicht mal ansatzweise begonnen hat.Der Zustand Berlins ist in der Tat sicher nicht als zufriedenstellend zu betrachten,aber wenn man ehrlich ist keinewegs schlechter als zu Zeiten der Schwarz -Roten Koalition zuvor.Berlin hat durch die Rot- Rote Koalition ohne Zweifel an politischer Stabilität gewonnen.:Die jetzt begonnenen Koalitionsverhandlungen in Brandenburg als schädlich für die SPD zu werten,halte ich angesichts der Eklats in Thüringen und im Saarland für sehr vermessen und unangebracht.Ich meine vielmehr das sich eine SPD die mit CDU und FDP kokettiert heute absolut überflüssig macht.
Links ist nicht mehrheitsfähig. Das ist des Pudels Kern. Man macht es sich zu einfach die Stimmen von SPD, Grüne und Linke zusammen zu zählen. Unter den Wählern 2005 für die SPD war ein erheblicher Teil, ich schätze mal ein gutes Drittel, der Mitte zuzurechnen. Und diese Wähler wollen einfach keine Regierung mit den Linken.
Bei den Grünen sieht es übrigens ähnlich aus.
Ich gebe Dir Recht, dass die Politik im Bund keineswegs links ist. Sie ist ja dieselbe, wie die der Union. Und um ehrlich zu sein hat Schwarz-Rot besser gearbeitet , als ich für möglich gehalten habe. Und sie war keineswegs weniger sozial als die von Rotgrün. Im Gegenteil. Merkel wurde ja in der Union vorgeworfen, dass ihre Politik zu sozialdemokratisch ist. Vermutlich auch deswegen sind über eine Million Unionswähler zu Hause geblieben.
Statt nun die eigenen Erfolge groß herauszustellen, haben zu viele in der Partei Argumente der Linken übernommen und unkluger Weise nach einer linken Koalition gerufen. Das und die wechselnden Antworten der Führung darauf hat die Mitte-Wähler von der SPD zu den Nichtwählern und Schwarz-Gelb,und die Linkswähler zu Linken getrieben. Wenn in der eigenen Partei Rufe nch einer Linksorientierung laut werden, darf man sich nicht wundern, dass Linkswähler abwandern.Die Linke konnte von der Wählerabwanderung wesentlich weniger als die Gruppe der Nichtwähler und selbst als Schwarz-Gelb profitieren.
Entscheidend war aber sicher der Wahlbetrug von Ypsilanti. Die Hessen wollten keine Linksregierung. Das hat die zweite Wahl bewiesen.
In den drei Ländern, die eine Rot-Rote Regierung hatten oder haben, hat die SPD mit vierzehn bis sechzehn Prozent katastrophal abgeschnitten, selbst wenn diese Bündnisse schon längst Vergangenheit sind.
Übrigens stehen vermutlich die Grünen mit ihrer Orientierung zu Schwarz vor einer ähnlich Zerreißprobe.
Autor: orbitter
... was nicht sein darf
Hallo rudolfo,Seien wir doch ehrlich rudolfo und gestehen ein das ,das von Dir als des "Pudels Kern"bezeichnete Problem nur wiedergekäuter Brei von Merkel,Westerwelle,Müntefering & Co.ist,der von Matschie,den saarländischen Grünen und einigen anderen Möchtegern-Politikern kolportiert wird.Du nimmst das auf und "verkaufst"es als den Pudels Kern.
Es ist doch ganz klar,die Schwarz - Rote Koalition hatte schon lange vor dem 27.Sept. abgewirtschirtschaftet,und die jetzige steht schon vor einem "Scherbenhaufen" bevor sie angefangen haben.Da ist es doch nicht nur chic auf die mangelnde Mehrheitsfähigkeit der Linken zu verweisen,sondern es wird geradezu zur gesetzmäßigen Notwendigkeit erhoben.So stellen sich die Dinge in der Realität dar und das sie für diesen und jenen unter uns nicht so recht nachvollziehbar sind,obwohl wahr,kann selbst ich verstehen,denn es kann nicht sein was nicht sein darf.
Autor: rudolfo
ZDF-Politbarometer: 31% für Rot-Rot. 64% der Grünen-Wähler für Ja
:Hallo rudolfo,:Seien wir doch ehrlich rudolfo und gestehen ein das ,das von Dir als des "Pudels Kern"bezeichnete Problem nur wiedergekäuter Brei von Merkel,Westerwelle,Müntefering & Co.ist,der von Matschie,den saarländischen Grünen und einigen anderen Möchtegern-Politikern kolportiert wird.Du nimmst das auf und "verkaufst"es als den Pudels Kern.
:Es ist doch ganz klar,die Schwarz - Rote Koalition hatte schon lange vor dem 27.Sept. abgewirtschirtschaftet,und die jetzige steht schon vor einem "Scherbenhaufen" bevor sie angefangen haben.Da ist es doch nicht nur chic auf die mangelnde Mehrheitsfähigkeit der Linken zu verweisen,sondern es wird geradezu zur gesetzmäßigen Notwendigkeit erhoben.So stellen sich die Dinge in der Realität dar und das sie für diesen und jenen unter uns nicht so recht nachvollziehbar sind,obwohl wahr,kann selbst ich verstehen,denn es kann nicht sein was nicht sein darf.
Hallo
Das freut mich, dass sich meine Worte bis zu Westerwelle herumgesprochen haben. Er hat aus seine schlechten Erfahrungen mit mehrdeutigen Koalitionsaussagen gelernt.
Ich gebe Dir natürlich gern den Link für meine Quelle:
http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/ergebnisse/
Und mich freut natürlich auch, dass das ZDF-Politbarometer sich die Mühe macht, meine Aussagen mit Zahlen zu untermauern.
64% der Grünen-Wähler hätten gern Jamaika auch in anderen Bundesländern und ganze fünfzehn Prozent sind dagegen. Für Jamaika im Bund ist exakt die Hälfte der Grünen-Wähler, 32% lehnen diese Koalition ab.
Für Rot-Rot sind 31% aller Bundesbürger, dagegen sind 60%.
http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,7912892,00.html?dr=1
Autor: JustMe
Propaganda?
: Die Linke konnte von der Wählerabwanderung wesentlich weniger als die Gruppe der Nichtwähler und selbst als Schwarz-Gelb profitieren.Ein Argument aus der Propagandakiste?
Nehmen wir ein Beispiel: Angenommen, Herr Lafontaine hätte sich hingestellt und seinen (potenziellen) Wählern versprochen: "Wenn ihr mich wählt, bekommen alle Hartz-IV-Empfänger mindestens 1000 Euro im Monat. Plus Urlaubsgeld! Und außerdem schaffen wir das Arbeitsamt ab; aber zumindest befreien wir alle Arbeitslosen von der Meldepflicht. Und natürlich wird es keine Steuererhöhungen bei was-auch-immer geben. ... Ach ja, die Rente erhöhen wir auch um mindestens 50%."
Glauben Sie, das hätte ein paar mehr Arbeitslose bewegt, die Linken zu wählen? Und wenn ja: Hätte Schwarz-Gelb, zu deren Lasten es gegangen wäre, nun doch weniger profitiert?
Zweifellos: Das Versprechen wäre unhaltbar gewesen. Aber das ist irrelevant, weil selbst intelligentere (oder zumindest halten sie sich dafür) Leute Gelb wählten, die genau das - allerdings den Reicheren - versprachen, ohne auch nur im Ansatz zu erahnen, woher die Kohle kommen soll. Es zählt einzig die Wirkung.
Und die wäre eine ungeheure: Denn nun wären vielleicht nicht knapp 30% der Wähler zu Hause geblieben, sondern möglicherweise nur 20%. Und die Linke hätte den größten Gewinn aller Zeiten eingefahren. ... Aber aufgrund ihrer Glaubwürdigkeit? Gar ihrer Kompetenz? Oder doch eher, weil sie sich mit billigen, populistischen Taschenspielertricks 5% oder 10% erschlich?
: Entscheidend war aber sicher der Wahlbetrug von Ypsilanti. Die Hessen wollten keine Linksregierung. Das hat die zweite Wahl bewiesen.
Aus der Rubrik "Wir reden uns die Welt, wie sie uns gefällt" lasen Sie heute "Und so erklären wir uns den Widerspruch zwischen Bundes-SPD-Elite und SPD-Basis."
Ist Ihnen Thüringen aufgefallen, rudolfo? Dort spielt sich gerade ähnliches ab. Nur mit umgekehrten Vorzeichen. Ist Matschie deshalb aber ein Wahlbetrüger für Sie? Wohl kaum, nicht wahr?! Immerhin finden Sie garantiert auch dafür Erklärungen, obwohl Matschi sich - ganz ähnlich wie in Hessen - in eine unlösbare Situation lavierte; und obwohl er bereits herben Tadel erntete, denn aus "Den Wechsel wählen" wurde "Schwarz-roter Auswurf" --- übrigens mit den gleichen "Ich bin weg ... nein: da ... nein: weg"-Spielchen und dem gleichen Preis: Ministerpräsident wird er nicht, den Parteivorsitz ist er auch los und die "rote Duftmarke" wird deutlich unauffälliger ausfallen.
: In den drei Ländern, die eine Rot-Rote Regierung hatten oder haben, hat die SPD mit vierzehn bis sechzehn Prozent katastrophal abgeschnitten, selbst wenn diese Bündnisse schon längst Vergangenheit sind.
Kein Wunder, dass Sie das erstaunt, rudolfo. Wenn alle Ihre Begründungen so oberflächlicher Natur sind, wie sie es bisher waren, dürften Sie sich in der Tat ebenso schwer, wie Herr Müntefering, tun, der erst kürzlich die Liste seiner Aphorismen um eine neue Perle bereicherte:
» Natürlich bin ich nicht ohne Fehler.
» Aber ich halte es für Eitelkeit, damit hausieren zu gehen.
-- O-Ton Franz Müntefering
Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass nicht Frau Ypsilanti die Wähler betrog, sondern jene vier Renegaten, die tags zuvor ihr verschüttetes Gewissen ausgruben und seitdem bei der Basis - also den Wählern - keinen Fuß mehr auf die Erde bekommen?
Autor: JustMe
Populismus oder Pragmatismus?
: ZDF-PolitbarometerNachdem der Aufsichtsrat mit CDU-Mitgliedern besetzt ist, wäre es ein doller Trick, wenn hier eine stärkere Linksorientierung gemessen würde. Wie sollte man das den eigenen Wählern erklären?!
Übrigens fielen die Schwarzen selbst dort in der Wählergunst von 39% auf 36%. Erst in dieser Woche konnten sie wieder 2 Punkte gut machen.
Nur mal so als Tipp: Meinungsumfragen haben immer das Problem, dass sie die Wirklichkeit nicht abzubilden vermögen. Besonders drastsich sah man es bei der vorletzten BT-Wahl, und man entdeckt es bei vielen LT-Wahlen immer wieder aufs Neue.
: 64% der Grünen-Wähler hätten gern Jamaika auch in anderen Bundesländern und ganze fünfzehn Prozent sind dagegen.
:) Und 90% der MLPD-Mitglieder hätten gern Stalin wiederbelebt. Das sind viel mehr als die 64 GRÜNEN, finden Sie nicht auch?
... Das Politbarometer wird aber im folgenden Text noch viel interessanter:
- 68% aller Befragten erwarten Steuererleichterungen
- 26% aller Befragten glauben auch an Steuererleichterungen
- 24% aller Befragten gestehen der FDP größere Steuerkompetenz zu, als der CDU
... könnte das daher kommen, dass die FDP - im Gegensatz zur CDU - Steuererleichterungen verspricht?
Kurz: Ist Populismus wichtiger als Pragmatismus?
Autor: rudolfo
Die Linke vom Volk enttäuscht.
:: Die Linke konnte von der Wählerabwanderung wesentlich weniger als die Gruppe der Nichtwähler und selbst als Schwarz-Gelb profitieren.:
:Ein Argument aus der Propagandakiste?
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:Nehmen wir ein Beispiel: Angenommen, Herr Lafontaine hätte sich hingestellt und seinen (potenziellen) Wählern versprochen: "Wenn ihr mich wählt, bekommen alle Hartz-IV-Empfänger mindestens 1000 Euro im Monat. Plus Urlaubsgeld! Und außerdem schaffen wir das Arbeitsamt ab; aber zumindest befreien wir alle Arbeitslosen von der Meldepflicht. Und natürlich wird es keine Steuererhöhungen bei was-auch-immer geben. ... Ach ja, die Rente erhöhen wir auch um mindestens 50%."
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:Glauben Sie, das hätte ein paar mehr Arbeitslose bewegt, die Linken zu wählen? Und wenn ja: Hätte Schwarz-Gelb, zu deren Lasten es gegangen wäre, nun doch weniger profitiert?
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:Zweifellos: Das Versprechen wäre unhaltbar gewesen. Aber das ist irrelevant, weil selbst intelligentere (oder zumindest halten sie sich dafür) Leute Gelb wählten, die genau das - allerdings den Reicheren - versprachen, ohne auch nur im Ansatz zu erahnen, woher die Kohle kommen soll. Es zählt einzig die Wirkung.
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:Und die wäre eine ungeheure: Denn nun wären vielleicht nicht knapp 30% der Wähler zu Hause geblieben, sondern möglicherweise nur 20%. Und die Linke hätte den größten Gewinn aller Zeiten eingefahren. ... Aber aufgrund ihrer Glaubwürdigkeit? Gar ihrer Kompetenz? Oder doch eher, weil sie sich mit billigen, populistischen Taschenspielertricks 5% oder 10% erschlich?
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:: Entscheidend war aber sicher der Wahlbetrug von Ypsilanti. Die Hessen wollten keine Linksregierung. Das hat die zweite Wahl bewiesen.
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:Aus der Rubrik "Wir reden uns die Welt, wie sie uns gefällt" lasen Sie heute "Und so erklären wir uns den Widerspruch zwischen Bundes-SPD-Elite und SPD-Basis."
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:Ist Ihnen Thüringen aufgefallen, rudolfo? Dort spielt sich gerade ähnliches ab. Nur mit umgekehrten Vorzeichen. Ist Matschie deshalb aber ein Wahlbetrüger für Sie? Wohl kaum, nicht wahr?! Immerhin finden Sie garantiert auch dafür Erklärungen, obwohl Matschi sich - ganz ähnlich wie in Hessen - in eine unlösbare Situation lavierte; und obwohl er bereits herben Tadel erntete, denn aus "Den Wechsel wählen" wurde "Schwarz-roter Auswurf" --- übrigens mit den gleichen "Ich bin weg ... nein: da ... nein: weg"-Spielchen und dem gleichen Preis: Ministerpräsident wird er nicht, den Parteivorsitz ist er auch los und die "rote Duftmarke" wird deutlich unauffälliger ausfallen.
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:: In den drei Ländern, die eine Rot-Rote Regierung hatten oder haben, hat die SPD mit vierzehn bis sechzehn Prozent katastrophal abgeschnitten, selbst wenn diese Bündnisse schon längst Vergangenheit sind.
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:Kein Wunder, dass Sie das erstaunt, rudolfo. Wenn alle Ihre Begründungen so oberflächlicher Natur sind, wie sie es bisher waren, dürften Sie sich in der Tat ebenso schwer, wie Herr Müntefering, tun, der erst kürzlich die Liste seiner Aphorismen um eine neue Perle bereicherte:
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:» Natürlich bin ich nicht ohne Fehler.
:» Aber ich halte es für Eitelkeit, damit hausieren zu gehen.
:-- O-Ton Franz Müntefering
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:Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass nicht Frau Ypsilanti die Wähler betrog, sondern jene vier Renegaten, die tags zuvor ihr verschüttetes Gewissen ausgruben und seitdem bei der Basis - also den Wählern - keinen Fuß mehr auf die Erde bekommen?
Lafontain hat nach der Bundestagswahl gemeint, er verstehe nicht, weshalb ausgerechnet in der Krise Schwarz-Gelb so klar gewonnen hat, und er sei enttäuscht.
Damit hat er das Problem der Linken auf den Punkt gebracht: Die Linke kennt und respektiert das Volk nicht!
Haben sie alle Meldungen der letzten Zeit verschlafen? In Leipzig waren neunzig Tausend Menschen auf der Straße, um an die Friedensgebete und die Montagsdemonstrationen vor zwanzig Jahren zu erinnern.In den Interviews war sehr, sehr oft zu sehen, wie stark den Menschen die damalige Angst vor dem Regime noch heute in den Kochen steckt. Längst nicht alle, vergessen das so schnell wie Sie.
Die SPD hat in den ostdeutschen Ländern, in denen sie mit Links koalierte oder koaliert, fünf Prozent mehr Stimmen verloren, als in Bundesländern wie Sachsen. Entsprechend wurde in Hessen Ypsilanti schon für die Absicht abgewatscht. Ihre Behandlung der Abweichler hat die Wählerwanderung noch gesteigert. Das war Verachtung für Meinung- und Gewissensfreiheit.
Das Versprechen von Steuererleichterung ist kein Populismus
sondern wirtschaftliche Vernunft.Das sollte jedem Mut machen, dass davon soviel im Volk vorhanden ist.
Ihre Vermutung, dass Sie klüger als das Volk sind, will ich ihnen nicht nehmen. Etwas mehr Sinn für die Realität und Repekt für Andere könnte nicht schaden.
Autor: orbitter
Bei den Fakten bleiben.
Auch durch das ständige und stereotype Wiederholen Ihrer Thesen gewinnen diese nicht an Glaubwürdigkeit.Das Prinzip "Steter Tropfen höhlt den Stein" rudolfo, wirkt hier nicht."Die Linke kennt und respektiert das Volk nicht" ist eine billige und von niemandem und nichts bewiesene Phrase die natürlich auch immer aus der gleichen "Ecke"des politischen Spektrums kommt,und eben als Keule gegen alle linken Kräfte nicht nur gegen die Partei die Linke verwandt wird.
Was haben die Ereignisse von 1989 in Leipzig eigentl ich mit der jüngsten Entwicklung der Linken zu tun.Wenn Sie die Nachrichten aufmerksam verfolgt hätten wüßten Sie das gerade durch linke Politiker diese Ereignisse objektiv bewertet und eingeschätzt wurden.Ich bekomme viel mehr mit das die Leute Angst vor der zukünftigen Entwicklung in Deutschland und der Politik Schwarz - Gelben Koalition haben als vor den Linken.Auf mehr Aspekte will ich gar nicht eingehen.
Autor: rudolfo
Fakten sind Fakten.
:Auch durch das ständige und stereotype Wiederholen Ihrer Thesen gewinnen diese nicht an Glaubwürdigkeit. Das sollten Sie sich für die Zukunft merken.Ich habe meine Thesen durch Fakten des Bundeswahlleiters und des ZDF untermauert.
Das Prinzip "Steter Tropfen höhlt den Stein" rudolfo, wirkt hier nicht.
:"Die Linke kennt und respektiert das Volk nicht" ist eine billige und von niemandem und nichts bewiesene Phrase die natürlich auch immer aus der gleichen "Ecke"des politischen Spektrums kommt,und eben als Keule gegen alle linken Kräfte nicht nur gegen die Partei die Linke verwandt wird.
Sie beide und Lafontaine stützen meine These doch deutlich.
Wenn er das Wahllergebnis nicht versteht kennt er das Volk nicht. Und wenn er von Wahlbetrug an der Saar sprichtt obwohl zwei Drittel der Grünen nicht nur für das Saarland Jamaika fordern, respektiert er die Wähler und damit das Volk nicht.
:Was haben die Ereignisse von 1989 in Leipzig eigentl ich mit der jüngsten Entwicklung der Linken zu tun.
Der Grüne Werner Schulz erhielt beim Festakt für die Friedensgebete und Montagsdemonstrationen Ovationen für seine Worte:" Gysi hat Recht. Die Banker sollen für den von ihnen angerichteten Schaden zu Kasse gebeten werden!" Er hat vergessen hinzuzufügen: "und die Verantwortlichen für den Staasbankrott der DDR auch." Diese Äußerung ist ein Indizbei der Suche nach der Begründung der Abwendung der Grünen und der Wähler allgemein von Links und Hinwendung zu Jamaika. Aber nicht nur Sie, auch einige in der Grünenspitze haben das offensichtlich nicht realiert.
Wenn Sie die Nachrichten aufmerksam verfolgt hätten wüßten Sie das gerade durch linke Politiker diese Ereignisse objektiv bewertet und eingeschätzt wurden.Ich bekomme viel mehr mit das die Leute Angst vor der zukünftigen Entwicklung in Deutschland und der Politik Schwarz - Gelben Koalition haben als vor den Linken.Auf mehr Aspekte will ich gar nicht eingehen.
Die Meinungsumfragen des ZDF beweisen das Gegenteil Die Koalition baut ihren Vorsprung aus... Im übrigen bewerten 58% der Linken-Wähler die Arbeit von Merkel als gut..Und daran wird sich wenig ändern.
Autor: orbitter
No Koment
::Auch durch das ständige und stereotype Wiederholen Ihrer Thesen gewinnen diese nicht an Glaubwürdigkeit. Das sollten Sie sich für die Zukunft merken.:
:Ich habe meine Thesen durch Fakten des Bundeswahlleiters und des ZDF untermauert.
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:Das Prinzip "Steter Tropfen höhlt den Stein" rudolfo, wirkt hier nicht.
::"Die Linke kennt und respektiert das Volk nicht" ist eine billige und von niemandem und nichts bewiesene Phrase die natürlich auch immer aus der gleichen "Ecke"des politischen Spektrums kommt,und eben als Keule gegen alle linken Kräfte nicht nur gegen die Partei die Linke verwandt wird.
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:Sie beide und Lafontaine stützen meine These doch deutlich.
:Wenn er das Wahllergebnis nicht versteht kennt er das Volk nicht. Und wenn er von Wahlbetrug an der Saar sprichtt obwohl zwei Drittel der Grünen nicht nur für das Saarland Jamaika fordern, respektiert er die Wähler und damit das Volk nicht.
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::Was haben die Ereignisse von 1989 in Leipzig eigentl ich mit der jüngsten Entwicklung der Linken zu tun.
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:Der Grüne Werner Schulz erhielt beim Festakt für die Friedensgebete und Montagsdemonstrationen Ovationen für seine Worte:" Gysi hat Recht. Die Banker sollen für den von ihnen angerichteten Schaden zu Kasse gebeten werden!" Er hat vergessen hinzuzufügen: "und die Verantwortlichen für den Staasbankrott der DDR auch." Diese Äußerung ist ein Indizbei der Suche nach der Begründung der Abwendung der Grünen und der Wähler allgemein von Links und Hinwendung zu Jamaika. Aber nicht nur Sie, auch einige in der Grünenspitze haben das offensichtlich nicht realiert.
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: Wenn Sie die Nachrichten aufmerksam verfolgt hätten wüßten Sie das gerade durch linke Politiker diese Ereignisse objektiv bewertet und eingeschätzt wurden.Ich bekomme viel mehr mit das die Leute Angst vor der zukünftigen Entwicklung in Deutschland und der Politik Schwarz - Gelben Koalition haben als vor den Linken.Auf mehr Aspekte will ich gar nicht eingehen.
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:Die Meinungsumfragen des ZDF beweisen das Gegenteil Die Koalition baut ihren Vorsprung aus... Im übrigen bewerten 58% der Linken-Wähler die Arbeit von Merkel als gut..Und daran wird sich wenig ändern.
Ach rudolfo,Sie machen mich müde und irgendwie hat es doch ohnehin keinen Zweck!
Autor: JustMe
Welche Qualitäten?
: Wenn er das Wahllergebnis nicht versteht kennt er das Volk nicht. Und wenn er von Wahlbetrug an der Saar sprichtt obwohl zwei Drittel der Grünen nicht nur für das Saarland Jamaika fordern, respektiert er die Wähler und damit das Volk nicht.Nicht?
Nun, beginnen wir mit Thüringen:
CDU 31,2 (-11,8)
SPD 18 (4)
LINKE 27,4 (1,3)
GRÜNE 6,2 (1,7)
FDP 7,6 (4)
Sagen Sie es mir: Sieht das danach aus, dass der Wähler eine GroKo wollte, rudolfo?
Und wie sieht's im Saarland aus?
CDU 34,5 (-13)
SPD 24,5 (-6,3)
LINKE 21,3 (19)
GRÜNE 5,9 (0,3)
FDP 9,2 (4)
Sagen Sie es mir: Sieht diese GuV-Rechnung danach aus, dass der Wähler die CDU - ganz gleich in welcher Kombination - weiterhin an der Macht wollte?
Wir haben also einmal 27,4% und ein weiteres Mal 21,3% der Wähler, die nun völlig ausgeschlossen und ignoriert werden. Währenddessen werden 0,3% der Wähler von Ihnen als das Standardmaß herausgehoben.
... Kann es sein, dass Sie eher GRÜNE-Wähler als objektiv sind, rudolfo?
: Die Meinungsumfragen des ZDF beweisen das Gegenteil Die Koalition baut ihren Vorsprung aus
Ich sagte bereits: Das gilt für das nicht-repräsentative "ZDF-Meinungsbarometer". GSM, Dimap und FG sehen das etwas anders.
: Im übrigen bewerten 58% der Linken-Wähler die Arbeit von Merkel als gut..Und daran wird sich wenig ändern.
Dass sich daran wenig ändern wird, ist Ihre Vermutung, rudolfo. Immerhin waren es vor etwas über einem Jahr noch 72%.
Darüber hinaus sollten Sie stets einbeziehen, wer welche Frage wie stellt. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob Sie fragen "Sind Sie mit der Arbeit von Frau Merkel zufrieden?", oder ob Sie fragen "Glauben Sie, es geht nicht besser?"
Darüber hinaus gestatten Sie mir die Frage "Welche Arbeit?"
In den ersten 1,5 Jahren war Frau Merkel ganze drei Monate in Deutschland und die nicht einmal am Stück. Selbst der Außenminister war häufiger im Land. Fast hatte es den Anschein, dass sie nun ihrer Reiselust, die sie in der DDR nur "heimlich auf dem Klo" (O-Ton ihrer Autobiographie) zelebrieren konnte, auslebte. Und in den verbleibenden 2,5 Jahren konzentrierte sie sich, zum Ärger ihrer Parteigenossen und Koalitionspartner, eher darauf, nicht aufzufallen, was schlussendlich auch in den Wahlkampf (kann man es "Kampf" nennen?) mündete, bei dem sich beide Kontrahenten eher mit "Weiter so!" bestätigten, als ihre Qualitäten herauszustreichen. Allerdings, das gebe ich zu, stünde die Frage "Welche Qualitäten?" im Raum...
Autor: rudolfo
Wenn laut FG 60% der SPD-Anhänger gegen Rot-Rot sind
Wenn laut FG 60% der SPD-Anhänger gegen Rot-Rot sind und 64% der Grünen-Anhänger für Jamaika, dann sind die Mehrheitsverhältnisse so klar, dass es selbst auf drei oder vier Prozent mehr oder weniger nicht ankommtBei den Umfragen haben Sie sich vertan. FG steht für Forschungsgruppe Wahlen und die ermittelt die Daten für das ZDF.Politbarometer.
Diese Woche haben vier Institute Umfragen veröffentlicht.
Machen Sie sich selsbt ein Bild.
Wenn laut FG 60% der SPD-Anhänger gegen Rot-Rot und 64% für Jamai
Autor: rudolfo
Link für aktuelle Meinungsumfrgen
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
Autor: orbitter
Umfragen sind nicht die ultima Ratio
Ihre Vorliebe für Forschungsgruppen,Meinungsforschungsinstitute und Medien samt ihrer statistischen Erhebungen und Umfragen dürfte ja nun dem letzen Foristen klar sein.Eigenartig ist Ihre mangelnde Bereitschaft anzuerkennen,das diese Methoden nicht geeignet sind den politischen Gesamtprozeß in einer Gesellschaft darzustellen oder sogar bündige Schlußfolgerungen aus diesen abzuleiten.Dafür sind diese Methoden welche prozentualen Anteile Sie auch immer ermitteln mögen viel zu wenig repräsentativ und damit wenig aussagefähig.Sie vermögen höchstens Trends und Tendenzen klar zumachen.Diese werden von Ihnen ganz offensichtlich nur mit dem Ziel verwendet, beweisen zu wollen das linke Politik in welcher Erscheinungsform auch immer, in der Bevölkerung in keiner Weise angenommen wird.Diese Aussage ist so ganz einfach nicht richtig.Es wäre genau so falsch eine Rot - Rote oder Rot-Rot-Grüne Koalition auf Biegen und Brechen "zusammenzuzimmern" wenn es dafür weder die mehrheitliche Zustimmung der Menschen wie auch die politischen Voraussetzungen z.B.programmatische Übereinstimmungen zwischen den Partnern gibt.Das Problem bei Ihnen besteht aber darin,das solche Bündnisse für Sie wie ein "Rotes Tuch" wirken.
Autor: rudolfo
Dass Rot-Rot bei der BTW acht Prozent verloren hat, tut Ihnen weh
:Ihre Vorliebe für Forschungsgruppen,Meinungsforschungsinstitute und Medien samt ihrer statistischen Erhebungen und Umfragen dürfte ja nun dem letzen Foristen klar sein.Eigenartig ist Ihre mangelnde Bereitschaft anzuerkennen,das diese Methoden nicht geeignet sind den politischen Gesamtprozeß in einer Gesellschaft darzustellen oder sogar bündige Schlußfolgerungen aus diesen abzuleiten.Dafür sind diese Methoden welche prozentualen Anteile Sie auch immer ermitteln mögen viel zu wenig repräsentativ und damit wenig aussagefähig.Sie vermögen höchstens Trends und Tendenzen klar zumachen.Diese werden von Ihnen ganz offensichtlich nur mit dem Ziel verwendet, beweisen zu wollen das linke Politik in welcher Erscheinungsform auch immer, in der Bevölkerung in keiner Weise angenommen wird.Diese Aussage ist so ganz einfach nicht richtig.:Es wäre genau so falsch eine Rot - Rote oder Rot-Rot-Grüne Koalition auf Biegen und Brechen "zusammenzuzimmern" wenn es dafür weder die mehrheitliche Zustimmung der Menschen wie auch die politischen Voraussetzungen z.B.programmatische Übereinstimmungen zwischen den Partnern gibt.Das Problem bei Ihnen besteht aber darin,das solche Bündnisse für Sie wie ein "Rotes Tuch" wirken.
Bundesweit haben SPD un Die Linke zusammen acht Prozent verloren. Und dass es in Berlin, wo Rot-Rot regiert, gar zehn Prozent sind, gefällt ihnen vermutlich auch nicht.Das kann ich verstehen.In Brandenburg ist es besser für die beiden. Da verlieren sie zusammen nur neun Prozent. Aber ihre satte Mehrheit rechtfertigt natürlich eine Koalition.
Ihre Argumentation ist nicht mal im Ansatz schlüssig.
Ich habe mich nicht gegen Koalitionen SPD-Die Linke ausgesprochen.´wenn die parlamentarischen Mehrheiten danach sind. Ich habe nur die Folgen aufgezeigt, wie die Wähler der SPD darauf reagieren. Und in den Ländern, in denen es eine solche Koalition gibt oder gab, liegen die Verluste bei fünfzehzehn Prozent.für die SPD und zehn prozent für beide Parteien zusammen.
Die Meinungsumfragen, habe ich lediglich deshalb aufgeführt, um diese Wahlrgebnisse zu erklären, weil sie mir ja nicht geglaubt hätten, dass die Wähler nach meiner Einschätzung als Konsequenz aus der Erfahrung in meiner Umwelt und meien Information der Medien Rot-Rot nicht wollen. Sie wollen lieber Jamaika. Schwarz-Gelb, im Bund und neun Ländern, oder Schwarz-Grün. In Hamburg gibt es dieses Bündnis seit Jahren und die Grünen haben dort mit fünfzehn Prozent etwa genau soviel bekommen wie die SPD in MVP oder Sachsen-Anhalt. In Berlin haben die Grünen Chancen stärkste Partei zu werden.
Autor: JustMe
Von welchem Planeten reden Sie, rudolfo?
: Bundesweit haben SPD un Die Linke zusammen acht Prozent verloren. Und dass es in Berlin, wo Rot-Rot regiert, gar zehn Prozent sind, gefällt ihnen vermutlich auch nicht.Im Sinne Ihrer Interpretation hat die cdU bei der letzten Wahl mehr als 80% verloren, denn die NSDAP verlor AFAIK 100%, die CDU 5%.
Vielleicht wäre es praktischer, wenn Sie sich mehr an der Realität orientieren. Die SPD ist seit ca. 10 Jahren keine "Sozialdemokratie" mehr und weit davon entfernt, "links" zu sein. Mag sein, dass sie es wieder wird, derzeit ist sie es jedenfalls nicht.
: Ihre Argumentation ist nicht mal im Ansatz schlüssig.
Verständlich, rudolfo; wenn ich Ihre Interpretationen lese...
: Sie wollen lieber Jamaika. Schwarz-Gelb, im Bund und neun Ländern, oder Schwarz-Grün
Nun haben sie ihre "Biene Maja". Wir werden sehen, ob sie das wirklich wollten...
: In Berlin haben die Grünen Chancen stärkste Partei zu werden.
Na klar. :) http://stat.tagesschau.de/wahlarchiv/wid251/karte0.shtml
Alles grün da...
Oder reden Sie von einem anderen Planeten?
Autor: rudolfo
Dann empfehle ich Ihnen mal ein anderes Bild,
:: Bundesweit haben SPD un Die Linke zusammen acht Prozent verloren. Und dass es in Berlin, wo Rot-Rot regiert, gar zehn Prozent sind, gefällt ihnen vermutlich auch nicht.:
:Im Sinne Ihrer Interpretation hat die cdU bei der letzten Wahl mehr als 80% verloren, denn die NSDAP verlor AFAIK 100%, die CDU 5%.
:
:Vielleicht wäre es praktischer, wenn Sie sich mehr an der Realität orientieren. Die SPD ist seit ca. 10 Jahren keine "Sozialdemokratie" mehr und weit davon entfernt, "links" zu sein. Mag sein, dass sie es wieder wird, derzeit ist sie es jedenfalls nicht.
:
:: Ihre Argumentation ist nicht mal im Ansatz schlüssig.
:
:Verständlich, rudolfo; wenn ich Ihre Interpretationen lese...
:
:: Sie wollen lieber Jamaika. Schwarz-Gelb, im Bund und neun Ländern, oder Schwarz-Grün
:
:Nun haben sie ihre "Biene Maja". Wir werden sehen, ob sie das wirklich wollten...
:
:: In Berlin haben die Grünen Chancen stärkste Partei zu werden.
:
:Na klar. :) http://stat.tagesschau.de/wahlarchiv/wid251/karte0.shtml
:Alles grün da...
:
:Oder reden Sie von einem anderen Planeten?
wenn Sie Bilder so beeindrucken, schauen Sie doch mal folgendes Bild an:
http://wahlarchiv.tagesschau.de/wahlen/2009-09-27-BT-DE/index.shtml
Nach Ihrer "Theorie" müsste die Union eine Zweidrittelmehrheit haben, Die Süddeutsche fand dazu die Überschrift "Schwarzes Deutschland" .Aber neben dem Bild können Sie auch ihren Irrtum erkennen.Da finden Sie die Prozentangaben für die Zweitstimmen. den Angaben können Sie auch entnehmen, dass die neue Koalition Die Mehrheit richtet sich nach den Zweitstimme und nicht nach der Mehrheit der gewonnenen Wahlkreise,
SPD und LINKE kommen in Berlin auf jeweils 20,2 Prozent, die GRÜNEN auf 17,4 Prozent. Bei der miserablen Politik des Senats werden die Grünen diesen Rückstand leicht aufholen.
Mit der Politik der großen Koalition hat das schlechte Ergebnis nichts zu tun. Die Rotgrüne Politik wurde ja sozial nachgebessert. Sonst wären auch nicht mehr SPD-Wähler zu Schwarzgelb abgewandert als zu den Linken und so viele Unionswähler zu Hause geblieben, weil ihnen Merkel zu sozialdemokratisch ist.
Der Fehler lag bei Schröder.Der war alles andere sozial.
:
Autor: Joaquim
Die Mehrheiten liegen immer in der Mitte
:Die SPD ist seit ca. 10 Jahren keine "Sozialdemokratie" mehr und weit davon entfernt, "links" zu sein. Mag sein, dass sie es wieder wird, derzeit ist sie es jedenfalls nicht.:
Das Problem der SPD sehe ich komplett anders.
Nämlich, die CDU ist zu großen Teilen dort wo früher die SPD war. Weit nach links kann die SPD nicht ausweichen, dort sitzt die Linke, die wiederum nicht weiter links kann ohne die Grenzen des Grundgesetzes zu verlassen.
Insofern ist die SPD eingeklemmt und kann meines Erachtens nur weiteres Wählerpotential erreichen, wenn sie wieder mehr zur Mitte tendiert.
Gruß Joaquim
Autor: Joaquim
Die Probleme der SPD - ein Artikel in Berliner Zeitung
*** SYSTEM-HINWEIS: Dieser Beitrag wurde vom Verfasser zuletzt am 25.10.2009 - 12:42 Uhr editiert! ***
Meines Erachtens ein recht aussagefähiger Artikel über Zustand, Werdegang und Aussichten der SPD.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1005/feuilleton/0003/index.html
Gruß Dieter
PS.:
Antworten kann ich die nächsten Wochen nicht erwidern, da ich zur Olivenernte in Portugal bin und dort kein Internet habe.
Neben der Arbeit ist es dann Erholung pur, da weder Telefon/Handy, noch Fernsehen existiert. Meine Informationen kommen dann ausschließlich aus den Gesprächen im Café.
Autor: JustMe
Eine Partei, die Politik gegen das Volk macht?
: Nämlich, die CDU ist zu großen Teilen dort wo früher die SPD warDas ist wohl wahr, die Frage lautet allerdings: "Wer hat sich bewegt?"
Und die Antwort darauf ist: "Selbst der FDP war Hartz IV zu dissozial."
: Weit nach links kann die SPD nicht ausweichen, ...
Nachdem sie sich mit fast allen Gewerkschaften wegen ihres neoliberalen Kurse überwarf, dürfte das in der Tat schwierig werden.
: dort sitzt die Linke, die wiederum nicht weiter links kann ohne die Grenzen des Grundgesetzes zu verlassen.
Sie werden es nicht glauben: Selbst da ist noch Luft. Anderenfalls gäbe es die Kommunistische Plattform der LINKEN nicht, und die MLPD wäre keine bundesweit wählbare Partei. ;)
: Insofern ist die SPD eingeklemmt und kann meines Erachtens nur weiteres Wählerpotential erreichen, wenn sie wieder mehr zur Mitte tendiert.
Schon vergessen, Joaquim? Die SDP ist erst mit ihrem "Mitte-Ruck" durch Schröder, Müntefering, Clement, Steinmeier und Co in das Desaster gekommen.
Dummerweise fischen nun aber ALLE "etablierten" Parteien in der Mitte. Die FDP traditionell, die CSU eher heimlich, CDU eher unheimlich und die GRÜNEN haben ebenfalls erkannt, dass von Ärzten und Rechtsanwälten höhere Spenden zu erwarten sind, als von Studenten und Birkenstock-Sandalen- und Norweger-Pullover-Trägern.
Wenn die SPD nun noch weiter in die Mitte rückt und zugleich ihrer Tradition, Arbeitnehmerrechte verteidigen zu wollen, gerecht werden will, versucht sie einen Spagat, der sie bisher schon fast 40% ihrer Mitglieder und Stimmen gekostet hat.
: [ad Artikel]
Das glauben Sie doch nicht im Ernst, Joaquim?
Der Schreiberling erklärt weitscheifig, der SPD fehle das Volk für ihre Politik?!
: ... da ich zur Olivenernte in Portugal bin und dort kein Internet habe.
Beneidenswert. :)
Autor: rudolfo
Ein bemerkenswerter Artikel
::*** SYSTEM-HINWEIS: Dieser Beitrag wurde vom Verfasser zuletzt am 25.10.2009 - 12:42 Uhr editiert! ***
:
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:Meines Erachtens ein recht aussagefähiger Artikel über Zustand, Werdegang und Aussichten der SPD.
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:http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1005/feuilleton/0003/index.html
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:Gruß Dieter
:
:
:PS.:
:Antworten kann ich die nächsten Wochen nicht erwidern, da ich zur Olivenernte in Portugal bin und dort kein Internet habe.
:
:Neben der Arbeit ist es dann Erholung pur, da weder Telefon/Handy, noch Fernsehen existiert. Meine Informationen kommen dann ausschließlich aus den Gesprächen im Café.
Ich meine, der Artikel trifft den Kern der Problematik für die SPD ziemlich gut.und schließe mich den Thesen weitestgehend an.
Viel Spaß in Portugal.!
Autor: orbitter
Konsequenz ist gefragt
::::*** SYSTEM-HINWEIS: Dieser Beitrag wurde vom Verfasser zuletzt am 25.10.2009 - 12:42 Uhr editiert! ***
::
::
::Meines Erachtens ein recht aussagefähiger Artikel über Zustand, Werdegang und Aussichten der SPD.
::
::http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1005/feuilleton/0003/index.html
::
::Gruß Dieter
::
::
::PS.:
::Antworten kann ich die nächsten Wochen nicht erwidern, da ich zur Olivenernte in Portugal bin und dort kein Internet habe.
::
::Neben der Arbeit ist es dann Erholung pur, da weder Telefon/Handy, noch Fernsehen existiert. Meine Informationen kommen dann ausschließlich aus den Gesprächen im Café.
:
:Ich meine, der Artikel trifft den Kern der Problematik für die SPD ziemlich gut.und schließe mich den Thesen weitestgehend an.
:
:Viel Spaß in Portugal.!
:Dem Wunsch schließe ich mich an!
Ich kann der gebeutelten SPD nur wünschen das sie wrklich die richtigen Schlußfolgerungen aus dem Desaster zieht und die angekündigte Neuaufstellung und Neuorientierung der Partei nicht nur an einigen halbseidenen Personalentscheidungen festmacht,sondern programmatisch nun endlich Nägel mit Köpfen macht!
Autor: AlterKnacker
Typisch
::: Die Linke konnte von der Wählerabwanderung wesentlich weniger als die Gruppe der Nichtwähler und selbst als Schwarz-Gelb profitieren.::
::Ein Argument aus der Propagandakiste?
::
::Nehmen wir ein Beispiel: Angenommen, Herr Lafontaine hätte sich hingestellt und seinen (potenziellen) Wählern versprochen: "Wenn ihr mich wählt, bekommen alle Hartz-IV-Empfänger mindestens 1000 Euro im Monat. Plus Urlaubsgeld! Und außerdem schaffen wir das Arbeitsamt ab; aber zumindest befreien wir alle Arbeitslosen von der Meldepflicht. Und natürlich wird es keine Steuererhöhungen bei was-auch-immer geben. ... Ach ja, die Rente erhöhen wir auch um mindestens 50%."
::
::Glauben Sie, das hätte ein paar mehr Arbeitslose bewegt, die Linken zu wählen? Und wenn ja: Hätte Schwarz-Gelb, zu deren Lasten es gegangen wäre, nun doch weniger profitiert?
::
::Zweifellos: Das Versprechen wäre unhaltbar gewesen. Aber das ist irrelevant, weil selbst intelligentere (oder zumindest halten sie sich dafür) Leute Gelb wählten, die genau das - allerdings den Reicheren - versprachen, ohne auch nur im Ansatz zu erahnen, woher die Kohle kommen soll. Es zählt einzig die Wirkung.
::
::Und die wäre eine ungeheure: Denn nun wären vielleicht nicht knapp 30% der Wähler zu Hause geblieben, sondern möglicherweise nur 20%. Und die Linke hätte den größten Gewinn aller Zeiten eingefahren. ... Aber aufgrund ihrer Glaubwürdigkeit? Gar ihrer Kompetenz? Oder doch eher, weil sie sich mit billigen, populistischen Taschenspielertricks 5% oder 10% erschlich?
::
::: Entscheidend war aber sicher der Wahlbetrug von Ypsilanti. Die Hessen wollten keine Linksregierung. Das hat die zweite Wahl bewiesen.
::
::Aus der Rubrik "Wir reden uns die Welt, wie sie uns gefällt" lasen Sie heute "Und so erklären wir uns den Widerspruch zwischen Bundes-SPD-Elite und SPD-Basis."
::
::Ist Ihnen Thüringen aufgefallen, rudolfo? Dort spielt sich gerade ähnliches ab. Nur mit umgekehrten Vorzeichen. Ist Matschie deshalb aber ein Wahlbetrüger für Sie? Wohl kaum, nicht wahr?! Immerhin finden Sie garantiert auch dafür Erklärungen, obwohl Matschi sich - ganz ähnlich wie in Hessen - in eine unlösbare Situation lavierte; und obwohl er bereits herben Tadel erntete, denn aus "Den Wechsel wählen" wurde "Schwarz-roter Auswurf" --- übrigens mit den gleichen "Ich bin weg ... nein: da ... nein: weg"-Spielchen und dem gleichen Preis: Ministerpräsident wird er nicht, den Parteivorsitz ist er auch los und die "rote Duftmarke" wird deutlich unauffälliger ausfallen.
::
::: In den drei Ländern, die eine Rot-Rote Regierung hatten oder haben, hat die SPD mit vierzehn bis sechzehn Prozent katastrophal abgeschnitten, selbst wenn diese Bündnisse schon längst Vergangenheit sind.
::
::Kein Wunder, dass Sie das erstaunt, rudolfo. Wenn alle Ihre Begründungen so oberflächlicher Natur sind, wie sie es bisher waren, dürften Sie sich in der Tat ebenso schwer, wie Herr Müntefering, tun, der erst kürzlich die Liste seiner Aphorismen um eine neue Perle bereicherte:
::
::» Natürlich bin ich nicht ohne Fehler.
::» Aber ich halte es für Eitelkeit, damit hausieren zu gehen.
::-- O-Ton Franz Müntefering
::
::Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass nicht Frau Ypsilanti die Wähler betrog, sondern jene vier Renegaten, die tags zuvor ihr verschüttetes Gewissen ausgruben und seitdem bei der Basis - also den Wählern - keinen Fuß mehr auf die Erde bekommen?
:
:Lafontain hat nach der Bundestagswahl gemeint, er verstehe nicht, weshalb ausgerechnet in der Krise Schwarz-Gelb so klar gewonnen hat, und er sei enttäuscht.
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:Damit hat er das Problem der Linken auf den Punkt gebracht: Die Linke kennt und respektiert das Volk nicht!
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:Haben sie alle Meldungen der letzten Zeit verschlafen? In Leipzig waren neunzig Tausend Menschen auf der Straße, um an die Friedensgebete und die Montagsdemonstrationen vor zwanzig Jahren zu erinnern.In den Interviews war sehr, sehr oft zu sehen, wie stark den Menschen die damalige Angst vor dem Regime noch heute in den Kochen steckt. Längst nicht alle, vergessen das so schnell wie Sie.
:
:Die SPD hat in den ostdeutschen Ländern, in denen sie mit Links koalierte oder koaliert, fünf Prozent mehr Stimmen verloren, als in Bundesländern wie Sachsen. Entsprechend wurde in Hessen Ypsilanti schon für die Absicht abgewatscht. Ihre Behandlung der Abweichler hat die Wählerwanderung noch gesteigert. Das war Verachtung für Meinung- und Gewissensfreiheit.
:
:Das Versprechen von Steuererleichterung ist kein Populismus
:sondern wirtschaftliche Vernunft.Das sollte jedem Mut machen, dass davon soviel im Volk vorhanden ist.
:
:Ihre Vermutung, dass Sie klüger als das Volk sind, will ich ihnen nicht nehmen. Etwas mehr Sinn für die Realität und Repekt für Andere könnte nicht schaden.
:
Na, wenn man liest was Sie sich hier zusammen reimen, könnte man meinen der letzte Satz von Ihnen träfe besser aus Sie selbst zu.
Autor: AlterKnacker
Wer hegt und pflegt denn die Verbrecher?
::Auch durch das ständige und stereotype Wiederholen Ihrer Thesen gewinnen diese nicht an Glaubwürdigkeit. Das sollten Sie sich für die Zukunft merken.:
:Ich habe meine Thesen durch Fakten des Bundeswahlleiters und des ZDF untermauert.
:
:Das Prinzip "Steter Tropfen höhlt den Stein" rudolfo, wirkt hier nicht.
::"Die Linke kennt und respektiert das Volk nicht" ist eine billige und von niemandem und nichts bewiesene Phrase die natürlich auch immer aus der gleichen "Ecke"des politischen Spektrums kommt,und eben als Keule gegen alle linken Kräfte nicht nur gegen die Partei die Linke verwandt wird.
:
:Sie beide und Lafontaine stützen meine These doch deutlich.
:Wenn er das Wahllergebnis nicht versteht kennt er das Volk nicht. Und wenn er von Wahlbetrug an der Saar sprichtt obwohl zwei Drittel der Grünen nicht nur für das Saarland Jamaika fordern, respektiert er die Wähler und damit das Volk nicht.
:
::Was haben die Ereignisse von 1989 in Leipzig eigentl ich mit der jüngsten Entwicklung der Linken zu tun.
:
:Der Grüne Werner Schulz erhielt beim Festakt für die Friedensgebete und Montagsdemonstrationen Ovationen für seine Worte:" Gysi hat Recht. Die Banker sollen für den von ihnen angerichteten Schaden zu Kasse gebeten werden!" Er hat vergessen hinzuzufügen: "und die Verantwortlichen für den Staasbankrott der DDR auch." Diese Äußerung ist ein Indizbei der Suche nach der Begründung der Abwendung der Grünen und der Wähler allgemein von Links und Hinwendung zu Jamaika. Aber nicht nur Sie, auch einige in der Grünenspitze haben das offensichtlich nicht realiert.
:
: Wenn Sie die Nachrichten aufmerksam verfolgt hätten wüßten Sie das gerade durch linke Politiker diese Ereignisse objektiv bewertet und eingeschätzt wurden.Ich bekomme viel mehr mit das die Leute Angst vor der zukünftigen Entwicklung in Deutschland und der Politik Schwarz - Gelben Koalition haben als vor den Linken.Auf mehr Aspekte will ich gar nicht eingehen.
:
:Die Meinungsumfragen des ZDF beweisen das Gegenteil Die Koalition baut ihren Vorsprung aus... Im übrigen bewerten 58% der Linken-Wähler die Arbeit von Merkel als gut..Und daran wird sich wenig ändern.
:
:
"Er hat vergessen hinzuzufügen: "und die Verantwortlichen für den Staasbankrott der DDR auch."
Erzählen Sie das lieber der CDU/CSU und der FDP, die Pflegen und hegen doch die Hauptverantwortlichen für diesen Bankrott, z.B am Tegernsee oder in Chile! oder im Kanzleramt!
Autor: AlterKnacker
85% der Deutschen wollen die FDP nicht
::Ihre Vorliebe für Forschungsgruppen,Meinungsforschungsinstitute und Medien samt ihrer statistischen Erhebungen und Umfragen dürfte ja nun dem letzen Foristen klar sein.Eigenartig ist Ihre mangelnde Bereitschaft anzuerkennen,das diese Methoden nicht geeignet sind den politischen Gesamtprozeß in einer Gesellschaft darzustellen oder sogar bündige Schlußfolgerungen aus diesen abzuleiten.Dafür sind diese Methoden welche prozentualen Anteile Sie auch immer ermitteln mögen viel zu wenig repräsentativ und damit wenig aussagefähig.Sie vermögen höchstens Trends und Tendenzen klar zumachen.Diese werden von Ihnen ganz offensichtlich nur mit dem Ziel verwendet, beweisen zu wollen das linke Politik in welcher Erscheinungsform auch immer, in der Bevölkerung in keiner Weise angenommen wird.Diese Aussage ist so ganz einfach nicht richtig.::Es wäre genau so falsch eine Rot - Rote oder Rot-Rot-Grüne Koalition auf Biegen und Brechen "zusammenzuzimmern" wenn es dafür weder die mehrheitliche Zustimmung der Menschen wie auch die politischen Voraussetzungen z.B.programmatische Übereinstimmungen zwischen den Partnern gibt.Das Problem bei Ihnen besteht aber darin,das solche Bündnisse für Sie wie ein "Rotes Tuch" wirken.
:
:Bundesweit haben SPD un Die Linke zusammen acht Prozent verloren. Und dass es in Berlin, wo Rot-Rot regiert, gar zehn Prozent sind, gefällt ihnen vermutlich auch nicht.Das kann ich verstehen.In Brandenburg ist es besser für die beiden. Da verlieren sie zusammen nur neun Prozent. Aber ihre satte Mehrheit rechtfertigt natürlich eine Koalition.
:
:Ihre Argumentation ist nicht mal im Ansatz schlüssig.
:Ich habe mich nicht gegen Koalitionen SPD-Die Linke ausgesprochen.´wenn die parlamentarischen Mehrheiten danach sind. Ich habe nur die Folgen aufgezeigt, wie die Wähler der SPD darauf reagieren. Und in den Ländern, in denen es eine solche Koalition gibt oder gab, liegen die Verluste bei fünfzehzehn Prozent.für die SPD und zehn prozent für beide Parteien zusammen.
:
:Die Meinungsumfragen, habe ich lediglich deshalb aufgeführt, um diese Wahlrgebnisse zu erklären, weil sie mir ja nicht geglaubt hätten, dass die Wähler nach meiner Einschätzung als Konsequenz aus der Erfahrung in meiner Umwelt und meien Information der Medien Rot-Rot nicht wollen. Sie wollen lieber Jamaika. Schwarz-Gelb, im Bund und neun Ländern, oder Schwarz-Grün. In Hamburg gibt es dieses Bündnis seit Jahren und die Grünen haben dort mit fünfzehn Prozent etwa genau soviel bekommen wie die SPD in MVP oder Sachsen-Anhalt. In Berlin haben die Grünen Chancen stärkste Partei zu werden.
:
Ist Ihnen bei Ihren ganzen Haßtiraden eigentlich auch mal in den Sinn gekommen, dass 85% der Deutschen nicht die FDP gewählt haben? Und diese 15 % Minderheitspartei spielt sich auf, als Retter der Menschheit. Wir werden sehen, was nach 4 Jahren für eine Bilanz gezogen wird, falls das solange gut geht. Vielleicht gehen die Mencshen ja auch schon vorher auf die Straße.
Autor: orbitter
Die Zukunft wird es zeigen
Vor allem werden die Menschen in unserem Lande sehen wofür die Politik der FDP in der Realität steht.Die ersten Ankün digungen der führenden Politiker dieser Partei und der Minister läßt für die Mehrheit der Bevölkerung auf nicht viel Gutes schließen.Da kann Vorsitzender Westerwelle seinen Mund aufreissen wie er will und seine Kraftmeierei vor der Presse erscheint auch nur unglaubwürdig.Auf die Zahlenspielerei und Prozentehascherei lege ich ohnehin keinen besonderen Stellenwert.Blättern im Thema (Springen zwischen den Diskussionsfäden)
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